24. 05. 2012
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Kölner Ehrenamtsprojekte in Bremen vorgestellt
Dort fand am heutigen Donnersta das KGSt-Forum (Kommunale
Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement) in der Hansestadt. Eine
Kölner Delegation mit der Leiterin der FABE Susanne Kuhnert und Claudia
Düx (im Personalamt zuständig für die Projekte „StadtAktiv“ und
„Ehrenamt im Ruhestand“) präsentierte dort ihre bürgerschaftlichen
Projekte vor.
Eigenen Aussagen zufolge spielt Köln damit eine Vorreiterrolle unter
den deutschen Kommunen. Beide Initiativen, die jetzt in Bremen als
Musterbeispiele für bürgerschaftliches Engagement vorgestellt wurden,
gehen auf die Initiative des Kölner Stadtoberhaupt zurück. Während
„StadtAktiv“ bereits seit 2002 ins Leben gerufen wurde, startete das
Projekt „Ehrenamt im Ruhestand“ im vergangenen Jahr. Das ältere der
beiden Projekte vermittelt städtische Mitarbeiter in Ehrenämter. Für
einen Tag werden die Angestellten und Beamten dafür pro Jahr vom Dienst
freigestellt. Beim zweiten Projekt sollen die ehemaligen Mitarbeiter
der Stadt ihr Fachwissen für ehrenamtliche Projekte zu gewinnen. Bis
zum jetzigen Zeitpunkt hatten sich 250 Ruheständler für das Projekt
gemeldet, der erste Workshop fand im April dieses Jahres statt.
Auch Norbert Krüger von den Ford-Werken wirbt im Bremen für
bürgerschaftliches Engagement. Er präsentiert in Bremen das „Bündnis
für Köln“, eine Kooperation der Stadt Köln und der Kölner Ford-Werke
GmbH, die im Jahr 2002 gestartet wurde. Die Stadt Köln schlägt dabei
Projekte vor und Ford-Mitarbeiter setzen diese Vorhaben im Rahmen der
„Community Involvement“-Initiative des Unternehmens um. Auch die
Ford-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in gemeinnützigen
Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden oder bis zwei
bezahlte Arbeitstage pro Jahr von ihrer eigentlichen beruflichen
Tätigkeit freigestellt.


























