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24. 05. 2012
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Kölner Fanclub will nach Gewalttat vom Wochenende hart durchgreifen


09.02.2011 01:58 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Wilde Horde Köln 1996,Gewalt,Schlägerei,Polizei,Krankenhaus,Stel

Der Fanclub "Wilde Horde Köln 1996" hat sich mit einer Stellungnahme zu den jüngsten Vorwürfen an die Öffentlichkeit gewandt. Wie die Verantwortlichen bekannt gaben, distanziert sich der Club von den Taten der angeblichen Fußball-Fans ausdrücklich. Einige hatten am vergangenen Samstag etwa eine Stunde nach Spielabpfiff zwei Personen derart traktiert, dass beide ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Einer der beiden Verletzten – ein 50-jähriger Polizeibeamter – ist weiterhin dienstunfähig. "Die Wilde Horde Köln 1996 möchte sich hiermit für das nicht zu tolerierende Verhalten einiger weniger Mitglieder beim 1. FC Köln, bei allen Fans unseres geliebten Vereins, bei unseren Freunden und insbesondere bei den verletzten Polizisten entschuldigen", schreibt der Fanclub in einer am gestrigen Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

Ein Fanclub will zurück zu den Wurzeln

Nach Darstellung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) soll das schnelle Eingreifen von Beamten de Bereitschaftspolizei Schlimmeres verhindert haben. Angesichts derartiger Aggressivität und Brutalität hätten die Verletzungen der beiden Opfer durchaus gravierender sein können. Nach jüngsten Darstellungen waren rund 20 Personen an der Schlägerei beteiligt. Der Fanclub bezeichnet auf seiner Internetseite den Vorfall als "inakzeptablen Zwischenfall", dem Konsequenzen folgen sollen. "Wir werden außerhalb der Südkurve 1. FC Köln in der nächsten Zeit nicht mehr als Wilde Horde auftreten. Wir werden zu den nächsten Heimspielen keinen Stand aufbauen, es wird keinen Verkauf unseres Fanzines "Mentalita Kölsch" geben und auch Aufkleber, Mützen und sonstige Südkurvenartikel können bis auf Weiteres nicht mehr bei uns erworben werden. Außerdem werden wir in dieser Zeit außerhalb der Kurve nicht mehr als Gruppe zu erkennen sein. Dieser Zustand wird so lange anhalten, bis sich einige unserer Mitglieder, wie aber auch einige Ultras aus unserem direkten Umfeld wieder auf die Fundamente besinnen, auf denen unsere Gruppe aufgebaut ist", schreiben die Verantwortlichen weiter.


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