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24. 05. 2012
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Kölner Stadtspitze startet Aktion gegen "CyberMobbing"


02.04.2011 20:30 von:

Schlagwörter: Köln,Cybermobbing,Internet,2011,Eröffnung,Auftaktveranstaltung,Rathaus,Stadt,Web

Am kommenden Dienstag findet im Historischen Kölner Rathaus die Eröffnungsveranstaltung "WebRespekt" statt. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes wird die Gäste verschiedenen Alters begrüßen und auf die Thematik hinweisen. Immer wieder erreichen auch die Redaktion Anfragen und Kritiken von Eltern, betroffenen Jugendlichen oder Pädagogen, längst haben die Medien hinlänglich über besonders krasse Fälle von Missbrauch berichtet. So wurden beispielsweise junge Frauen oder Teenager mithilfe von K.O.-Tropfen gefügig gemacht und sexuell missbraucht. Besonders bitter für die Opfer: Nicht selten wurden sie während des Akts auch noch gefilmt. Die Möglichkeiten, einmal veröffentlichte Bilder oder Videosequenzen wieder aus dem World Wide Web zu löschen, sind dagegen eher fruchtlos. Aber auch durch mangelndes Bewusstsein und ein gewisses Maß an Naivität werden immer wieder – zumeist jüngere Menschen – Opfer des so genannten "CyberMobbings". Das wollen die Kölner Verantwortlichen nun zum öffentlichen Thema machen.

Die Auftaktveranstaltung startet um 14 Uhr und soll rund drei Stunden dauern. Dahinter steht eine Kampagne, die sich vor allem an Schulen, aber auch an Vereine und Jugendeinrichtungen wendet und für das Thema sensibilisieren will. Mit an Bord sind ferner die Kölner Polizei, das Netzwerk Kompetenzteam Köln sowie der Kölner Katholikenausschuss. Martin Pinkerneil, Projektleiter des Internetportals Handysektor.de und Carmen Trenz von der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz, informieren dort über das "ABC des CyberMobbings". Zum Abschluss gibt es eine Aufführung des Stücks "R@USGEMOBBT 2.0" der Theaterproduktion Comic On!, kündigte die Stadt am gestrigen Freitag an.

Das neudeutsche Wort "Mobbing" oder auch "Bullying" bezeichnet das systematische Schikanieren, Einschüchtern und Ausgrenzen von Menschen aufgrund verschiedener Aspekte. Dank der Anonymität der weltweiten Netze erreichen die Attacken von Mobbern heute schnell eine große Anzahl anderer Menschen. Insbesondere in Schulen und Jugendeinrichtungen wächst daher die Sorge, dass die betroffenen Jugendlichen immer stärker unter den Folgen einer solchen Mobbing-Attacke zu leiden haben. Bereits vor einigen Monaten haben sich auf Initiative des Katholikenausschusses in der Stadt Köln Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, der katholischen Laienorganisation, der Kölner Polizei und des Kompetenzteams für Lehrerfortbildung NRW zusammengeschlossen, um gemeinsam mit der Theatergruppe Comic On! in Schulen und Jugendeinrichtungen Aufklärungsarbeit zu leisten. Da im Vorfeld der erhobene pädagogische Zeigefinger in der Regel recht erfolglos ist, sollen die Jugendlichen zu einer Art Selbstverpflichtung gebracht werden.

Weitere Information zu dem Thema finden sie auch im Internet unter: www.webrespekt.de.







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