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24. 05. 2012
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Optimistische Zwischentöne der Gesellschafter


24.01.2009 21:08 von:

Schlagwörter: Köln,Initiative,Gesellschafter,Aktion Mensch,Datenbank,Freiwillige,Ehrenamt,Bonn

Bereits Mitte Mai dieses Jahres habe man die Online-Datenbank um weitere Funktionen erweitert. So können die registrierten Mitglieder wie Einzelpersonen aber auch Einrichtungen und Institutionen seit dieser Zeit eigenverantwortlich ihren Webauftritt innerhalb der Datenbank bebildern und mit zusätzlichen Informationen ausstatten. Auch wurde die Suchfunktion um weitere Features erweitert, wie Heike Zirden, Pressesprecherin der Aktion Mensch, erläuterte. Insgesamt konnten bereits 3000 Menschen zumeist gehobenen Alters in entsprechende Ehrenämter vermittelt werden. Die Datenbank selbst umfasst aber mehr als 6000 Angebote für Ehrenamtler, so dass der Bedarf an Interessierten weiterhin hoch ist. Seit ihrem Start verzeichnete die Datenbank mehr als 1,2 Millionen Zugriffe. Die Internetseite dieGesellschaft.de selbst registrierte bereits mehr als 2,2 Millionen Aufrufe seit ihrem Online-Start vor zwei Jahren. Dort gingen mehr als 5000 Förderantrage für ehrenamtliche Projekte ein.

Positive Beispiele für das Ehrenamt im Alter

Auch in den Foren lassen sich zahlreiche positive Beispiele ermitteln. Sie nennen sich selbst die „aktiven Alten“, Menschen, die eigentlich ihren Lebensabend in der Ferne genießen könnten, haben große Freude daran, anderen Menschen zu helfen. „Helfen macht stark“, erklärt beispielsweise Forumsteilnehmerin Christiane M.. Die Stärken des Ehrenamts sind dabei hinlänglich bekannt. Finanzielle Anreize sind dabei eher nicht ausschlaggebend, eher schon das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei etwas Nützliches zu tun. Schließlich können durch ehrenamtliche Aktivitäten auch neue soziale Kontakte geknüpft werden, die den Alltag bereichern. Dabei bietet die zentrale Datenbank der Gesellschafter zahlreiche Möglichkeiten, die sich keineswegs nur in der Altenpflege erschöpfen. Auch als „Leihoma“ oder „Leihopa“ stellen sich die Seniorinnen und Senioren zur Verfügung und praktizieren damit auch ein Stück weit Generationen übergreifende Tätigkeit. „Ich bin viel mit Kindern zusammen (eigene wunderbare Enkelkinder, aber auch andere)- und die geben verdammt viel Lebensfreude und Energie. Ich arbeite ehrenamtlich und freiberuflich. Wer zu Hause rumsitzt und jammert, den Arzt die Seelenwunden heilen lässt und sich nur selbst bemitleidet, der ist automatisch alt“, so Anna B. Weitere Tätigkeitsfelder gibt es im Bereich Kultur, Umwelt oder Bildung, hier helfen die Ehrenamtler vor allem bei den Projekten, die ansonsten aufgrund staatlicher Zuschusskürzungen bedroht werden. Das Ehrenamt ist somit ein wichtiger Stützpfeiler der Gesellschaft, darf aber nicht als Ersatz für staatliche Daseinsvorsorge missbraucht werden, wie Kritiker einwenden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet unter der Adresse: www.freiwilligendatenbank.de.







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