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24. 05. 2012
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Radtour gegen Atomwaffen macht Station in Köln


22.03.2010 19:30 von:

Schlagwörter: Köln,Friedensfahrt,Essen,Bürgermeisterin,Scho-Antwerpes,Mayors for Peace

"Mayors für Peace”, so lautet der Name einer Initiative, an der inzwischen Tausende von Städten auf der gesamten Welt beteiligt sind. Die Verantwortlichen der Kommunen setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die Atomwaffenstaaten ihre Arsenale an Massenvernichtungswaffen abrüsten. Wolfgang Schlupp-Hauck, Mitarbeiter des Stuttgarter Jugendamtes, hat sich fünf Jahre auf sein "Sabbatical" vorbereitet, nun stehen gemeinsam mit seiner Partnerin Brigitte Schlupp-Hauck eine Menge Fahrten an. Nach dem Friedenskongress in Essen am zurückliegenden Wochenende ging es am heutigen Montag über Ratingen in die Domstadt. Lange Zeit hatten die beiden Friedensaktivisten nicht, um sich die Sehenswürdigkeiten von Köln anzusehen. Denn am Nachmittag machten sich beide auf den Weg nach Bonn, den Schlusspunkt ihrer heutigen Etappe.

Insgesamt wollen die beiden im Rahmen dieser Aktion rund 30 Städte mit dem Rad abfahren. Außerdem steht Ende kommenden Monats ein weiterer wichtiger Termin auf der Tagesordnung der beiden Friedensaktivisten. Ab dem 28. April dieses Jahres geht es für einen Monat in die USA. Dort sind die beiden als Vertreter der Friedenswerkstatt Mutlangen als offizielle Mitglieder einer Nicht-Regierungsorganisation akkreditiert. Mitte Juli 2010 geht es dann in die iranische Hauptstadt Teheran, bevor man dann bereits zwei Termine in Stuttgart und Wien auf der Agenda, wie Schlupp-Hauck berichtete. Mit seinem Engagement will das Duo für eine atomwaffenfreie Welt werben. Unterstützung finden Sie dabei auch in vielen deutschen Städten. 1982 gegründet umfasst das Netzwerk "Mayors für Peace" heute 3562 Städte in 134 Ländern. Die Stadt Köln ist als eine der ersten im Jahr 1985 in das Bündnis eingetreten. Bis auf die USA-Reise sollen alle Ziele mit dem Fahrrad angefahren werden, insgesamt immerhin über 7000 Kilometer. Bei der Fahrt in Richtung Iran soll allerdings ein kleines Solarmodul und ein angeschlossener Elektromotor die Muskelkraft der Radler unterstützen. Das schönste Erlebnis haben die beiden bereits hinter sich. "Das war, als wir vor rund 1500 Fans auf der Bühne standen und von Konstantin Wecker offiziell verabschiedet wurden", so Schlupp-Hauck abschließend.







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