24. 05. 2012
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Region Köln/Bonn e.V. besucht DLR
Der Vorstand des Vereins Region Köln/Bonn e.V. hat in dieser Woche das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR besucht. Die Oberbürgermeister der Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie die Landräte der vier Kreise in der Region trafen sich im Forschungszentrum, um dort unter der Leitung von Landrat Werner Stump ihre turnusmäßige Vorstandssitzung abzuhalten. Zugleich verschafften sie sich bei einem Rundgang durch die Einrichtung einen Überblick über die Forschungsarbeiten des DLR und den Fortschritt von zwei Regionale-Projekten. Mit Unterstützung des Landes NRW wird auf dem Gelände im Kölner Südosten gerade das Forschungsarbeit „:envihab“ errichtet.
Das Projekt ist eine medizinische Forschungseinrichtung, betrieben vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Ausgehend von Erkenntnissen des Lebens im All und in der Schwerelosigkeit wollen die Forscher hier die Wirkung verschiedener Umweltbedingungen auf den menschlichen Organismus untersuchen. Darüber hinaus werden die komplexen Fragestellungen eines Lebenserhaltungssystems und die Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aus medizinischer, biologischer und psychologischer Sicht wissenschaftlich erforscht. Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, die Eröffnung ist dann für Sommer 2013 vorgesehen.
Bei der Begrüßung waren stellvertretenden DLR-Vorstandschef Klaus Hamacher und dem Leiter des DLR-Instituts, Prof. Dr. Rupert Gerzer. Der Verein begeht in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Das Regionale-Projekt ist eines von vielen Bausteinen eines ganzen Reigens gemeinsamer Projekte. Im Gegensatz zu anderen Regionale-Projekten, insbesondere den „Leuchttürmen“ „Rheinboulevard“ und „Archäologische Zone“, werden hier die Bauarbeiten relativ zeitnah abgeschlossen. Projekt wie das DLR-Forschungslabor sollen im Sinne überregionaler Zusammenarbeit der gesamten Region zugute kommen, wie die Vereinsmitglieder betonten. Die Gemeinden der Region erhoffen sich von dieser neuen Forschungseinrichtung zudem positive „spill-over“-Effekte für den Bereich der Medizintechnik und darüber hinaus.
Weitere Informationen zum Forschungslabor „:envihab“ finden sie auch im Internet unter: www.envihab.org.



























