24. 05. 2012
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Siebter Kölner Freiwilligen Tag am 28. und 29. August
(jb) Zum siebten Mal findet am Freitag und Samstag dieser Woche der Kölner Freiwilligentag statt. Am heutigen Montag lud Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ins Kölner Rathaus, um über den Ablauf und die dort vorgestellten Projekte zu informieren. Trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise haben sich in diesem Jahr insgesamt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 15 Kölner Unternehmen an 28 Projekten beteiligt. "Corporate Citizenship", so lautet der Fachbegriff der Idee, die einst von jenseits des Atlantiks nach Deutschland kam und hier längst zu einer festen Institution geworden ist. Im Jahr 2003 rief die Kölner Freiwilligenagentur dann erstmals den Freiwilligentag aus. Und auch in diesem Jahr stellen die Initiatoren wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahlen fest, trotz Wirtschaftskrise, wie Projektleiterin Kirsten Hinz bei der heutigen Pressekonferenz bestätigte.
Neben "alten Bekannten" wie der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft KPMG, dem Autobauer Toyota Deutschland oder der Stadt Köln gibt es auch in diesem Jahr wieder Premierengäste. Eines der neuen Unternehmen ist die Kölner Ingenieurgesellschaft Arcadis Immobilienconsulting GmbH. Die hatte sich bei der Förderung ehrenamtlicher Arbeiten ihrer Angestellten bislang eher auf lokale Projekte in der unmittelbaren Umgebung beschränkt und ist dabei eher spontan vorgegangen. "Die Initiative der Kölner Freiwilligenagentur ist für uns ein Glücksfall. Damit können wir uns nun in einem großen Netzwerk bewegen", erläuterte Geschäftsführer Martin Ritterbach. Im Rahmen des Kölner Freiwilligentages werden Mitarbeiter des Unternehmens an der Neugestaltung des Schulhofes der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Nußbaumer Straße teilnehmen. Der Schulhof soll dabei entsprechend den Bedürfnissen der Kinder umgestaltet werden, unter anderem ist die Einrichtung einer Ruhezone, ein Dschungelpfad sowie verschiedene Beete auf dem Areal geplant.
"Das Engagement von Unternehmen ist weit mehr als Sach- oder Geldspenden. Letzten Endes profitieren beide Seiten vor allem von dem persönlichen Engagement", beschrieb Schramma das "win-win"-Prinzip solcher und anderer Projekte. Beide Seiten – Unternehmen und gemeinnützige Organisationen – verfügen in ihren jeweiligen Bereichen über wichtige Ressourcen und Kompetenzen. Durch die Vermittlung von Corporate Citizenship-Projekten sollen somit beide Seiten profitieren und der Bedarf an gegenseitiger Unterstützung und Einbindung scheint ungebrochen. "Wir wollen auf eine andere Art auf unser Unternehmen stolz sein können", umschrieb Arcadis-Chef Ritterbach den Nutzen für sein Unternehmen. Vereine und Initiativen wiederum sind häufig genug auf Hilfe und Unterstützung von außen angewiesen. Einige Unternehmen wie zum Beispiel KPMG oder Generali sind dabei gleich in mehreren Projekten engagiert. So helfen Rechtsexperten der KPMG beispielsweise Elterninitiativen und ihren Vorständen bei der Schulung und Qualifizierung in Fragen der rechtlichen Absicherung. Das Projekt mit dem größten personellen Aufwand ist ein für den kommenden Samstag geplanter Schiffsausflug mit Menschen mit geistiger Behinderung. Die Stadt Köln unterstützt hier das Haus Lebenshilfe mit alleine rund 60 städtischen Bediensteten, die als freiwillige Helfer mitfahren und die Ausflugsgäste mitbetreuen. Auch die Stadt Köln ist mit drei Projekten überdurchschnittlich oft an Freiwilligenprojekten beteiligt. Nicht nur für Oberbürgermeister Schramma eine Vorbildfunktion, die die Stadt hier übernimmt.
Wer als Unternehmen an einem Freiwilligenprojekt interessiert ist, kann sich mit der Kölner Freiwilligenagentur in Verbindung setzen. Ansprechpartnerin ist Projektleiterin Kerstin Hinz unter der Telefonnummer: 0221 / 8882 7827 oder per Mail an:
freiwilligentag@koeln-freiwillig.de. Weitere Informationen zur Veranstaltung selbst finden Sie auch im Internet unter: www.engagiert-in-koeln.de.


























