24. 05. 2012
Seite drucken
Städte- und Gemeindebund NRW: Selbständigkeit von Senioren ist oberstes Ziel
Veranstaltet wird die Fachtagung vom nordrhein-westfälischen
Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration (MGFFI).
„Beratung und Hilfen in der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit“,
lautet die Überschrift des ganztägigen Treffens kommunaler Fachleute.
In vielen Kommunen spielt Seniorenarbeit eine wichtige Rolle. Nicht
alleine Barrierefreiheit sondern auch kommunale Infrastrukturen und
Dienstleistungsangebote für ältere Menschen stellen die Gemeinden in
NRW vor immer neue Aufgaben.
„Wir unterstützen die vom Land und der freien Wohlfahrtspflege
mitgetragene Gemeinwesenorientierung der Seniorenarbeit“, erklärte
Giesen. Diese ziele darauf ab, die Selbstständigkeit und
Selbstbestimmtheit älterer Menschen möglichst lange zu erhalten. Erfolg
versprechend seien wohnortnahe Hilfsangebote, die ohne bürokratischen
Aufwand in Anspruch genommen werden könnten. „Seniorenarbeit und Pflege
gehen dabei im Idealfall Hand in Hand“, erläuterte der
Verbandsgeschäftsführer.
Von großer Bedeutung sei hierbei die Qualifizierungsoffensive, die das
MGFFI gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der freien
Wohlfahrtspflege und der Stiftung Wohlfahrtspflege gestartet habe. In
vielen Kommunen hätten hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte bereits
eine Weiterbildung absolviert, die sie fit macht für die Anforderungen
zeitgemäßer Seniorenarbeit. Im Zuge der Qualifizierungsoffensive - so
Giesen - sollten auch Altenbegegnungsstätten zu Servicezentren
ausgebaut sowie das bürgerschaftliche Engagement weiterentwickelt
werden. Zur besseren Verzahnung von Seniorenarbeit und Pflege seien die
geplanten Pflegestützpunkte am besten bei den Kommunen einzurichten.
Zudem müssten bei den pflegebezogenen Leistungen Kreise und
kreisangehörige Kommunen - über die Sozialhilfe hinaus - intensiver
zusammenarbeiten.


























