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24. 05. 2012
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Städte- und Gemeindebund NRW: Selbständigkeit von Senioren ist oberstes Ziel


25.01.2009 06:08 von:

Schlagwörter: Köln,Initiative,Städte- und Gemeindebund,Selbständigkeit,Senioren,Fachtagung,Dor

  Veranstaltet wird die Fachtagung vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration (MGFFI). „Beratung und Hilfen in der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit“, lautet die Überschrift des ganztägigen Treffens kommunaler Fachleute. In vielen Kommunen spielt Seniorenarbeit eine wichtige Rolle. Nicht alleine Barrierefreiheit sondern auch kommunale Infrastrukturen und Dienstleistungsangebote für ältere Menschen stellen die Gemeinden in NRW vor immer neue Aufgaben.

„Wir unterstützen die vom Land und der freien Wohlfahrtspflege mitgetragene Gemeinwesenorientierung der Seniorenarbeit“, erklärte Giesen. Diese ziele darauf ab, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit älterer Menschen möglichst lange zu erhalten. Erfolg versprechend seien wohnortnahe Hilfsangebote, die ohne bürokratischen Aufwand in Anspruch genommen werden könnten. „Seniorenarbeit und Pflege gehen dabei im Idealfall Hand in Hand“, erläuterte der Verbandsgeschäftsführer.

Von großer Bedeutung sei hierbei die Qualifizierungsoffensive, die das MGFFI gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der freien Wohlfahrtspflege und der Stiftung Wohlfahrtspflege gestartet habe. In vielen Kommunen hätten hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte bereits eine Weiterbildung absolviert, die sie fit macht für die Anforderungen zeitgemäßer Seniorenarbeit. Im Zuge der Qualifizierungsoffensive - so Giesen - sollten auch Altenbegegnungsstätten zu Servicezentren ausgebaut sowie das bürgerschaftliche Engagement weiterentwickelt werden. Zur besseren Verzahnung von Seniorenarbeit und Pflege seien die geplanten Pflegestützpunkte am besten bei den Kommunen einzurichten. Zudem müssten bei den pflegebezogenen Leistungen Kreise und kreisangehörige Kommunen - über die Sozialhilfe hinaus - intensiver zusammenarbeiten.







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