24. 05. 2012
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Tag der Jugend am 12. August - ASB warnt vor zunehmendem Leistungsdruck
Im Vorfeld des Tages der Jugend am 12. August 2007 hat der Arbeiter
Samariter Bund (ASB) vor den Herausforderungen des gewachsenen
Leistungsdrucks auf den Nachwuchs gewarnt.
Stattdessen sollten die sozialen Kompetenzen gefördert werden, erklärte
der ASB am gestrigen Donnerstag in einer Pressemitteilung. „Kinder
geraten heute immer früher unter Leistungsdruck“, befürchtet Gabriele
Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste beim ASB.
Leistungsdruck beginnt immer früher
„In vielen Fällen beginnt das schon am Ende der Grundschulzeit, wenn
die Entscheidung über die weiterführende Schule ansteht“, begründet
Osing ihre Befürchtungen. Im schlimmsten Falle führt die Belastung zu
schulischem Versagen und bedingt durch schlechte Zeugnisnoten oder gar
Schulabbruch zur Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Äußeres
Anzeichen des gestiegenen Drucks seien Prüfungsversagen und
Schulverweigerung, führt die ASB-Expertin weiter aus.
Lösung liegt in der Vermittlung sozialer Fähigkeiten
Eine mögliche Alternative sei die Vermittlung sozialer Fähigkeiten wie
Einfühlungsvermögen oder der Pflege eines Gemeinschaftsgefühls. Dazu
gehören auch gesellschaftliche Solidarität und bürgerschaftliches
Engagement, Egoismus und Konkurrenzkampf stellen dagegen das genaue
Gegenteil dar. Der ASB plädiert daher für eine stärkere Förderung von
Verantwortung von jungen Menschen in der Grundschule. Ein praktikables
Mittel sei die Übernahme von Aufgaben im eigenen Schulumfeld,
argumentiert Osing. Ihre Organisation setzt sich seit Jahren für die
Entwicklung entsprechender Förderangebote ein. Diese reichen von
Erziehungsberatung, sozialpädagogischer Familienhilfe bis hin zu
speziellen Angeboten für Schulverweigerer. Nur so könne das
Selbstbewusstsein der Kinder und ein Grundoptimismus für die eigene
Zukunft gesichert werden, argumentiert die ASB-Expertin abschließend.


























