24. 05. 2012
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Viktoria Köln – Ein Mythos muss leben
Der Sportverein Viktoria Köln hat schon bessere Zeiten gesehen. In der dritten Runde des DFB-Pokals der Saison 1974/75 schafften die Kicker aus dem Kölner Osten mit ihrem Sieg gegen Eintracht Braunschweig den ersten Sieg eines Amateurclubs über eine Profi-Mannschaft und schrieben damit Vereinsgeschichte. Von 1978 bis 1981 hielt man sich drei Spielzeiten lang in der damals geteilten Zweiten Bundesliga. An der sportlichen Leistung lag es nicht, dass die Viktoria damals aus dieser Spielklasse ausscheiden musste. Man erfüllte einfach die damals geforderten Kriterien nicht. 1994 fusionierte der Club mit dem damaligen Oberliga Nordrhein-Konkurrenten SC Brück. Es folgte der allmähliche sportliche Niedergang, die letzte Saison beendete die erste Mannschaft als Tabellenneunter der Verbandsliga Mittelrhein.
Nun soll der Weg in eine bessere Zukunft geebnet werden. Der Chef der ETL-Group, Franz Hosef Wenze und der Vizepräsident des Bundesligisten 1. FC Köln, Jürgen Glowacz, standen gemeinsam Pate, als die Vereinsverantwortlichen am gestrigen Sonntag das Projekt "Viktoria Köln 1904 – ein Mythos muss leben" vorstellten. Mit einer ganzen Reihe von Aktionen soll der Verein vor allem finanziell wieder auf ein sicheres Fundament gestellt werden. Geplant sind unter anderem Fußballturniere mit Profiteams im Sommer, neue Banden, Supporter T-Shirts sowie weitere Events im Sportpark Höhenberg. "Wir unterstützen Viktoria Köln gerne, da der Verein ein fester Bestandteil der Sportstadt Köln ist, der nicht wegzudenken ist", erläuterte Glowacz bei der Vorstellung der Aktion. Der ehemalige FC-Profi und heutige Vizepräsident hatte selbst zwei Jahre lang die Fußballschuhe in Köln-Höhenberg geschnürt.
Weitere Informationen zur Arbeit des Clubs finden Sie im Internet unter: wwwscb-viktoria-koeln.net


























