24. 05. 2012
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Vorerst keine neue Bezirkssportanlage im Kölner Süden
Die Stadt muss sparen. Aus genau diesem Grund wird es im Kölner Süden nach derzeitigem Kenntnisstand keine neue Bezirkssportanlage geben. Der StadtSportBund Köln (SSBK) hat in dieser Woche die Entscheidung scharf kritisiert. Bereits seit Jahren gebe es Bedarf für eine solche Anlage. Und wegen der neuen Wohnsiedlungen ziehen immer mehr Menschen in die südlichen Kölner Stadtteile. Dort aber gebe es zu wenig Sportplätze. So liegt die Forderung nach einer neuen Bezirkssportanlage bereits seit Jahren auf dem Tisch, wie die Kritiker ausführten. Noch vor Wochenfrist schien der Einrichtung einer solchen Anlage auch nichts im Wege zu stehen. Nun allerdings droht der Anlage das Aus. Die Stadt argumentiert, dass man bei der Planung der neuen Bezirkssportanlage die Folgekosten nicht in die Rechnung einbezogen hatte. Dagegen regt sich nun Widerstand vonseiten der Sportverbände.
"Wieder einmal wird auf Kosten von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Projekt verschoben", kritisierte der Vorsitzende der Kölner Sportjugend, Peter Pfeifer. "Hier sind nicht nur Kinder und Jugendliche in Sportvereinen betroffen sondern auch die Schülerinnen und Schüler der neuen Gesamtschule", ergänzte der Vorsitzende des StadtSportBundes, Klaus Ulonska. Für die Sportfunktionäre hingegen hat der Bau einer solchen Anlage im Kölner Süden oberste Priorität. Gerade vor dem Hintergrund der Bemühungen um mehr Bewegung und damit eine gesündere Lebensweise von Kindern und Jugendliche müsse man auch entsprechende Spielstätten schaffen, damit die junge Generation dort ihrem Sport nachgehen kann. Die Kölner Sportverbände befürchten wegen der nun beschlossenen Verschiebung des Ausbau der derzeit brach liegenden Fläche negative Folgekosten. Die seien ebenfalls in der Rechnung der Stadtverwaltung nicht berücksichtigt, "aber weitaus größer", wie der SSBK abschließend bemerkte.


























