24. 05. 2012
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Workscamp für Jugendliche abgesagt
In den Sommerferien sollte in Bosnien-Herzegowina ein so genanntes Workcamp stattfinden. Die Stadt Köln rief vor wenigen Tagen aus diesem Grund Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren zur Teilnahme auf. Gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von 100 Euro hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance, am Aufbau einer Jugendeinrichtung im bosnischen Vlasenica mitzuwirken. Die drei Wochen seien gut für die Muskulatur, den Geist und die Seele, schließlich gehe es darum, in der noch immer vom Balkankrieg gezeichneten Region etwas für die soziale Infrastruktur zu tun, wie die Stadt in dieser Woche in einer Presseerklärung bekannt gab.
Bei dem Projekt sollte eine alte Schule zu einem Jugendgästehaus umgestaltet werden. Unter anderem sollen eine solarbetriebene Warmwassererzeugung und eine Schilfbeetkläranlage für das Haus errichtet werden. Hierfür sind Muskeln gefragt. Ökologische und politische Bildung zum Thema Balkan schärfen den Geist und bei einer einwöchigen Tour mit Wikingerschiffen auf dem Grenzfluss Dirna können die Teilnehmer die Seele baumeln lassen. Im Preis inbegriffen sind die Aufenthalts- und Programmkosten, hieß es dazu abschließend. Weitere Auskünfte dazu erteilt das städtische Amt für Kinder, Jugend und Familien unter der Telefonnummer: 0221 / 5743-275 oder – 276.


























