24. 05. 2012
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Zirkusworkshop in Chorweiler: Ein voller Erfolg
Was machen Kinder, deren Eltern in den Schulferien zu Hause bleiben? Ein Besuch im Zirkus ist da eine willkommene Alternative. Einen Schritt weiter gehen inzwischen immer mehr Pädagogen, sie üben mit richtigen Zirkusartisten selbst eine Vorstellung ein und gestalten damit ihre eigene Zirkusvorstellung. So geschehen am vergangenen Wochenende im Kölner Stadtteil Chorweiler. 60 Kinder des Straßenkinder-Projekts des im Kölner Norden ansässigen Vereins "Kindernöte e.V." hatten zwei Tage unter fachkundiger Anleitung eigene Kunststücke einstudiert. Danach gab es dann eine gemeinsame Vorstellung für Eltern, Geschwister und Freunde.
Die Nachwuchsartisten und –akteure zeigten dabei unter anderem eine menschliche Pyramide, sie jonglierten und spuckten Feuer oder amüsierten das Publikum mit Clownskostümen. Auch ein Fakir und ein Lauf über Glasscherben war dabei. "Die Kinder haben einen Einblick in die faszinierende Zirkuswelt gemacht und dabei spielerisch Disziplin, Körperbeherrschung und Teamwork gelernt. Es ist toll, was sie alles in nur zwei Tagen geschafft haben", lobte die Vereinsvorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete Ingrid Hack nach der Vorstellung. Für die Organisation und Durchführung des Zirkus-Workshops war das Team des Kölner Spielecircus verantwortlich. Der Kölner Unternehmen getragene Verein di-allianz e.V und die Staatskanzlei NRW haben die notwendigen Gelder beigesteuert, hieß es dazu abschließend.


























