24. 05. 2012
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1,5 Millionen Euro für Dachsanierung am Großmarkt
Das Dach der Großmarkthalle ist nur schlecht gegen Sturmschäden geschützt. Unabhängige Gutachter hatten der Dachkonstruktion Mängel bescheinigt, die im Falle starker Winde durchaus zu Problemen führen könnten. Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt hat daraufhin den Vorschlag, das Dach sofort zu sanieren. Am vergangenen Freitag ordnete der für Wirtschaft, Finanzen und Liegenschaften zuständige Dezernent Dr. Norbert Walter-Borjans die sofortige Reparatur des Daches an. Allerdings kommt die Entscheidung nicht so überraschend für die Verantwortlichen. Schon seit längerer Zeit liegt der Entwurf eines Sanierungspaketes vor, zu dessen Bestandteilen auch die Sanierung der Dachkonstruktion der in den 20er Jahren entstandenen und unter Denkmalschutz stehenden Markthalle gehört. Die Kosten für diese Sanierungsmaßnahme belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 1,5 Millionen Euro.
Neben der Sanierung und Instandsetzung der baulichen Anlagen setzt das Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Großmarktes vor allem bei den hygienischen Zuständen an. Als im Jahr 2007 die Stadt Köln eine Razzia auf dem Gelände anordnete und dabei gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften feststellte, wurde die Kommunalpolitik aktiv. So soll nicht nur das bestehende Großmarktgelände bis zum Jahr 2020 entmietet und umgewidmet werden. Bis dahin sollen die ansässigen Firmen auch besser betreut und über diesen Weg zu einer strengeren Einhaltung der bestehenden Vorschriften gebracht werden. Die ersten Maßnahmen sind bereits erfolgreich umgesetzt, auch bauliche Verbesserungen zum Beispiel, um Tauben am Einflug zu hindern, umgesetzt. "Am Großmarkt ist deutlich zu erkennen, dass es voran geht. Die Dachsanierung der denkmalgeschützten Großmarkthalle ist eine weitere sinnvolle Investition, für den gegenwärtigen Großmarkt, aber auch für die Zeit danach", erklärte der Liegenschaftsdezernent.

























