Wetter

Webtipps:
Wo kann man sich am besten nach Immobilien in Liechtenstein informieren?


Immobilien Köln - hier online suchen und finden

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





24. 05. 2012
Seite drucken

2009 deutlich weniger Büroflächen vermittelt


12.01.2010 13:37 von:

Schlagwörter: Köln,BNP Paribas Real Estate,Marktbericht,Büromarkt,Büroflächen,Vermittlung,Makl

Rund 228.000 Quadratmeter Bürofläche sind im vergangenen Jahr 2009 vermittelt worden. Damit liegt das Ergebnis um 21 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahr, aber noch immer etwas über dem zehnjährigen Durchschnittswert. Dies gab das bundesweit tätige Maklerunternehmen BNP Paribas Real Estate bekannt. Dass sich die Maklerzunft in diesem Segment in Köln aber keine allzu großen Zukunftsängste machen muss, zeigt ein Blick auf das vierte Quartal. Das war sehr umsatzstark, wie der Kölner Niederlassungsleiter Jens Hoppe erläuterte. In den letzten drei Monaten lagen das Volumen der vermittelten Büroflächen um rund 50 Prozent über dem Durchschnitt der vorangegangenen Quartale, so Hoppe weiter. Ein weiterer Grund für den Optimismus der Immobilienprofis ist das stabile Umsatzniveau im Segment der kleineren und mittleren Flächen. Trotz Wirtschaftskrise sind hier in der Domstadt nur unwesentlich weniger Büroflächen vermittelt worden. Was dem Kölner Markt im vergangenen Jahr fehlte, waren Großvermietungen. Kein einziger Großvertrag über 10.000 Quadratmeter und mehr wurde in Köln unterzeichnet, bestätigte das Maklerhaus.

Unter den Kölner Bürostandorten bleibt die Kölner City mit einem Anteil von rund der Hälfte aller vermittelten Büroflächen der Top-Standort. Im Jahr zuvor lag der Anteil mit 59 Prozent sogar noch etwas darüber. Gewinner im Krisenjahr ist der Bürostandort Kalk/Mülheim. Hier registrierten die Makler 14 Prozent aller vermittelten Flächenumsätze. Damit rücken die rechtsrheinischen Büroquartiere an zweite Stelle vor dem Standort Ehrenfeld/Braunsfeld. Hier wurde ein Zehntel aller Kölner Büroflächen vermittelt. Unter den Nachfragergruppen blieben auch im vergangenen Jahr die Dienstleister mit knapp 24 Prozent die Nummer 1. Zweiter sind Beratungsgesellschaften, die nach dem ersten Platz im Vorjahr noch an der Spitze standen, mit nunmehr 15 Prozent. An dritter Stelle folgt die öffentliche Hand, die dank einiger Großabschlüsse, auf einen Flächenanteil von elf Prozent kommt. Versicherungsgesellschaft, im Vorjahr zweitstärkste Nachfragergruppe, rutschen mit nur noch acht Prozent Flächenanteil auf den sechsten Platz ab.

Trotz der positiven Signale bleibt das Leerstandsniveau hoch. Zum Jahreswechsel verzeichnete die Domstadt einen Büroleerstand von rund 665.000 Quadratmetern, rund elf Prozent mehr als vor einem Jahr. Was den Immobilienprofis eher Sorge bereiten dürfte, ist der starke Anstieg der leerstehenden Flächen jüngeren Entstehungsdatums. Zum Jahresbeginn standen hier 181.000 Quadratmeter leer, ein Anstieg um fast 50 Prozent. Bezogen auf den Gesamtbestand aller Büroflächen liegt die Leerstandsquote derzeit bei 8,9 Prozent. Trotzdem bleiben die Projektentwickler zuversichtlich, für das laufende Jahr rechnet das Maklerhaus mit einem Anstieg der projektierten Flächen um acht Prozent auf 671.000 Quadratmeter. Davon profitieren werden vor allem die City sowie der Bürostandort Deutz. Mehr als drei Viertel aller im Bau befindlichen Büroflächen sind derzeit noch verfügbar. Das Gesamtangebot an Flächen legt folgerichtig ebenfalls deutlich (plus neun Prozent) auf 731.000 Quadratmeter zu.

"Die Spitzenmiete blieb im Verlauf des vergangenen Jahres stabil, was vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage besonders bemerkenswert ist", erklärte Marktexperte Hoppe. Allerdings gab es im Schlussquartal 2009 einen leichten Rückgang der Spitzenmieten von 21,50 auf 21,40 Euro pro Quadratmeter. Während im Premiumssegment über die gesamte Stadt hinweg das Niveau gehalten werden konnte, gaben die Durchschnittsmieten im Bürosegment in 2009 leicht nach, räumte Hoppe ein. Für 2010 rechnet das Maklerhaus mit stabilen Umsätzen. Um wieder über die Grenze von 250.000 Quadratmeter zu gelangen, müssten wieder mehr Großabschlüsse her. Insgesamt aber überwiegt ein vorsichtiger Optimismus. Zwar sei nicht auszuschließen, dass auch der Leerstand weiter ansteigen wird. Aber mit neuen Projekten kommen auch im laufenden Jahr wieder moderne und attraktive Büroflächen auf den Markt. Das heizt die Hoffnung zusätzlich an, hieß es in dem Marktüberblick von BNP Paribas Real Estate abschließend.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse