24. 05. 2012
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55 Kölner Schulen sollen saniert werden
Auch wenn die Kosten für Heizenergie in den vergangenen Monaten in Folge des drastischen Ölpreisverfalls spürbar gesunken sind. Die Selbstverpflichtung der Stadt Köln in Sachen Klimaschutz beginnt im eigenen Bestand. So hat sich die Stadt 55 der insgesamt 286 Kölner Schulen für ein neues Sanierungsprogramm ausgesucht. Die Kosten sollen bei rund zwei Millionen Euro liegen, wie Oberbürgermeister Fritz Schramma und der Leiter des städtischen Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, Engelbert Rummel, am heutigen Donnerstag in der Kopernikus Grund- und Sprachschule im Kölner Stadtteil Buchforst bekannt gaben. Die dortige Schule ist eine der 55 Schulen, die für dieses Programm ausgesucht wurden. Insgesamt will die Stadt rund 700 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen.
Einsparungen beim Heizenergieverbrauch
Allen ausgesuchten Schulen gemeinsam ist, dass sie über nicht ausreichend gedämmte oder gar ungedämmte und ungenutzte Dachgeschosse verfügen. Durch den Einbau von 36 Zentimeter dicken Wärmedämmplatten soll im Bereich der obersten Etagen zukünftig der so genannte Passivhaus-Standard erreicht werden, so das Ziel der Initiatoren. Und die Investition dürfte sich auch ohne Konjunkturprogramm rechnen. Zwar kosten die Ausbaumaßnahmen insgesamt rund zwei Millionen Euro, dafür hofft die Stadt pro Jahr rund 250.000 bis 300.000 Kubikmeter Heizenergie einzusparen und so soll sich das Projekt auch finanziell rechnen. Hinzu kommt, dass bei einigen Schulen diese bislang ungenutzten Flächen unter dem Dach nach der Sanierung nutzbar sein werden.

























