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24. 05. 2012
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Büromärkte bundesweit im Aufwind


03.10.2010 21:09 von:

Schlagwörter: Köln,BNP Paribas,Makler,Büromarkt,Vermietung,Vermietungsleistung,2010,Quartal

Das Jahr 2009 war ein echtes Krisenjahr. Vor allem in den ersten sechs Monaten brachen die Umsätze der Maklerhäuser mit Schwerpunkt Büroimmobilien in einigen Standorten regelrecht in sich zusammen. Aber schon im zweiten Halbjahr 2009 war das Gröbste überstanden. In diesem Jahr konnten die großen Immobilienmärkte hingegen wieder einen Teil der Verluste des Vorjahres ausgleichen. Das teilte am gestrigen Freitag der bundesweit tätige Immobilienvermittler BNP Paribas Real Estate in einer Presseerklärung mit.

Mit insgesamt 2,08 Millionen Quadratmetern an vermittelter Bürofläche an den acht bedeutendsten Immobilienstandorten in Deutschland zeigt der Trend nach drei Quartalen im laufenden Jahr eindeutig nach oben. Neben den fünf klassischen Immobilienhochburgen (Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf nahm das Maklerhaus auch die Märkte in Köln, Leipzig und Essen in Augenschein. Zu diesem Zeitpunkt lag das Vermietungsvolumen aller Märkte zusammen um immerhin 14 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. "Die langsame, aber stetige Erholung der Vermietungsmärkte setzt sich fort. Im dritten Quartal konnten mit knapp 800.000 Quadratmetern rund 25 Prozent mehr Flächen umgesetzt werden als in den beiden Vorquartalen", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate, Peter Rösler. Hauptgrund für die sich aufhellenden Vorzeichen der Entwicklung sind die wiederanziehende Konjunktur und der Rückgang der Arbeitslosigkeit. "Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die rückläufige Arbeitslosigkeit tragen dazu bei, dass die Investitionsneigung der Unternehmen wieder steigt", So Rösler weiter.

Die überwiegende Zahl der untersuchten Standorte konnte die Summe der vermittelten Büroflächen tatsächlich nachhaltig steigern. Den höchsten Zuwachs verzeichnete dabei der Büromarkt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier stellten die Berater des Maklerhauses einen Anstieg von 77 Prozent auf 288.000 Quadratmeter vermieteter Bürofläche fest. Auch in den Bürostandorten Frankfurt am Main (+ 16,5 Prozent), Hamburg (+ 20 Prozent) und München (+ 11 Prozent) zog die Nachfrage nach Büroflächen an. In Köln registrierten die Berater des Unternehmens indes einen leichten Rückgang der vermieteten Büroflächen von vier Prozent auf 147.000 Quadratmeter. Nur Leipzig lag in diesem Ranking mit einem Minus von 24 Prozent hinter der Domstadt.

Optimistisch zeigten sich die Verantwortlichen zur weiteren Zukunft der Märkte. So soll nach Darstellung der Fachleute die Summe der leerstehenden Büroflächen seinen Zenit bereits hinter sich gebracht haben. In allen acht Standorten standen zum Ende des dritten Quartals rund 8,77 Millionen Euro leer, rund zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings ist dieser Wert seit Mitte dieses Jahres wieder rückläufig. Bei modernen Büroflächen gingen die registrierten Leerstände seit Jahresmitte sogar mit vier Prozent recht deutlich zurück. Kaum Veränderungen gab es hingegen beim Mietpreisniveau. Die Veränderungen bei den Spitzenmieten lag durchweg bei weniger als vier Prozent. Mit einem spürbaren Anstieg der Spitzenmieten rechnen die Verantwortlichen indes erst wieder ab der zweiten Jahreshälfte 2011. Dies gilt allerdings nur für moderne Flächen in guten Lagen. Bei den sogenannten "1b-Lagen" gibt es auch im kommenden Jahr wenig Hoffnung auf Mietpreissteigerungen, so Rösler abschließend.







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