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24. 05. 2012
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Bürovermietung: Köln holt Düsseldorf ein


09.10.2011 10:24 von:

Schlagwörter: Köln,Büromarkt,2011,Oktober,Vermietungsleistung,BNP Paribas Real Estate,Immobili

Das bundesweit tätige Maklerhaus BNP Paribas Real Estate hat am gestrigen Mittwoch die jüngsten Zahlen zu den größten, deutschen Büromärkten veröffentlicht. Dank zweier Großanmietungen im laufenden Jahr 2011 rückt der Bürostandort Köln nahe heran an die Top 5 der deutschen Märkte. Wie die Marktexperten bekannt gaben, lag der gesamte Flächenumsatz der acht wichtigsten Bürostandorte in den ersten neun Monaten bei 2,45 Millionen Quadratmetern, ein Anstieg von 18 Prozent. Dank der Sondereinflüsse der beiden registrierten Großvermietungen liegt Köln in der Wachstumsdynamik der deutschen Immobilienhochburgen in diesem Jahr eindeutig an der Spitze. Mit 259.000 Quadratmetern vermittelter Bürofläche stieg das Neuvermietungsvolumen gegenüber dem Vorjahr um stolze 76 Prozent an. Auch im dritten Quartal 2011 blieb die Immobilienkonjunktur mit 863.000 Quadratmetern Neuvermietungen auf hohem Niveau und ist damit eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre.

Während in Köln die Büroflächenumsätze einen regelrechten Satz machten, musste der Düsseldorfer Büromarkt trotz des gesamtdeutschen Trends Federn lassen. Wie das Maklerhaus ermittelte, sank der Büroflächenumsatz in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt sogar um neun Prozent ab. Mit 263.000 Quadratmeter schrumpfte folglich der Vorsprung des größten Büromarktes in NRW auf nur noch 4000 Quadratmeter ab. In der Rangfolge der deutschen Immobilienhochburgen liegt im bisherigen Jahresverlauf München mit 604.000 Quadratmetern mit weitem Abstand an der Spitze. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Plus von immerhin 35 Prozent. Frankfurt am Main (388.000), Berlin (387.000) und Hamburg (385.000) belegen die weiteren Plätze. Während die Mainmetropole leichte Einbußen zu verkraften hatte, stieg die Vermietungsleistung in Berlin um 31, in Hamburg um sieben Prozent.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung baut sich der Leerstand in den acht Bürostandorten nur langsam ab. 8,57 Millionen Quadratmeter stehen in den untersuchten Städten derzeit leer, zwei Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Allerdings unterscheiden Immobilienprofis zwischen Leerständen insgesamt und den leerstehenden Leerständen moderner Bauart. In letzterer Kategorie zeigt sich die gute Immobilienkonjunktur bereits wesentlich deutlicher. Mit 2,64 Millionen Quadratmetern sank der Leerstand in diesem Segment um mehr als zehn Prozent, wie die Analysten ermittelten.

Deutlich gestiegen sind dabei die Spitzenmieten. In allen acht Standorten erzielten die Büroflächen in den besten Lagen im Durchschnitt fünf Prozent höhere Mietzinsen als ein Jahr zuvor. Mit 21,60 Euro pro Quadratmeter blieben die Spitzenmieten in Köln auf dem gleichen Niveau, trotz des überdurchschnittlichen Wachstums beim Flächenumsatz. In sechs der acht Bürostandorte hingegen verzeichneten die Spitzenmieten Zuwächse. Mit 33 Euro pro Quadratmeter und einem Wachstum von 14 Prozent verzeichnete München das höchste Wachstum. Weit ist man dabei nicht weit vom Spitzenreiter Frankfurt am Main entfernt. Dort verlangen Vermieter für die besten Flächen 35 Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg von drei Prozent. Auch für das restliche Jahr 2011 rechnen die Marktanalysten mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Sollte das Wirtschaftswachstum sich weiter beruhigen, dürfte 2012 die Vermietungsleistung allerdings wieder zurückgehen.







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