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24. 05. 2012
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Cologne Oval Office feiert Richtfest


15.05.2009 19:13 von:

Schlagwörter: Köln,Cologne,Oval,Office,Richtfest,Rohbau,Greenbuilding,Rheinufer

Am gestrigen Donnerstag Nachmittag wurde an der Ecke Gustav-Heinemann-Ufer / Schönhauser Straße der Richtkranz für das Neubauprojekt "Cologne Oval Office" gehisst. Das rund 70 Millionen Büroensemble ist das erste bürogenutzte "green building" in der Domstadt und das dritte seiner Art in Deutschland überhaupt. Rund 230 geladene Gäste, darunter überraschend viele Mitglieder der großen Ratsfraktion, feierten gemeinsam mit den Investoren und Oberbürgermeister Fritz Schramma die offizielle Fertigstellung der Rohbauarbeiten. Nach den Entwürfen des renommierten Architekturbüros Sauerbruch + Hutton entstand in den vergangenen Monaten ein Büroprojekt, das sich neben seiner markten Silhouette vor allem durch die besondere Nachhaltigkeit der dort installierten Klima- und Haustechnik auszeichnet. Mit einem Primärenergieverbrauch von etwas mehr als 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr beträgt der Energieverbrauch in dieser Immobilie gerade mal ein Fünftel eines vergleichbaren Bürogebäude konventioneller Bauart, wie Architekt Prof. Matthias Sauerbruch in seiner Rede betonte. Das Raumklima wird dabei maßgeblich durch flexibel 5000 schwenkbare Sonnenschutzklappläden gewährleistet, die je nach Sonnenstand und Jahreszeit für jedes einzelne Büro gesteuert werden können. So soll die Kraft der Sonne beispielsweise im Winter zur Beheizung der Büroräume genutzt werden, versprechen die Projektverantwortlichen.

Zufriedene Gesichter und hohes Lob

"Das südliche Rheinufer gewinnt an Kontur", erklärte Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma in seiner Ansprache. Nicht nur wegen der Auszeichnung als einer von Deutschlands innovativsten Orten ist das Gebäude ein "ausgezeichnetes". Für das Kölner Stadtoberhaupt zählt die Immobilie direkt am Kölner Rheinufer auch wegen seiner Ästhetik und seines Gesamtkonzeptes zu den künftigen Favoriten für den "Mipim-Award". Bei diesem internationale renommierten Wettbewerb hat Köln in den vergangenen Jahren gleich zwei Mal die begehrte Trophäe gewinnen können. 2005 für das Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg und im März dieses Jahres für das Kranhaus 1 am Kölner Rheinauhafen. Für den Investor und Bauherrn, die Münchener MEAG Asset Management GmbH, eine Tochtergesellschaft der Münchener Rück, ist die Investition trotz der rückläufigen Nachfrage auf den Büromärkten zielführend. So gibt es in der Domstadt nach der (Fast-)Vollvermietung der Kranhäuser und anderer Büroobjekte am Rheinauhafen kaum noch repräsentative Büroflächen in Rheinnähe, dazu noch solche, die in moderner und nachhaltiger Bauweise errichtet sind. Rund ein Drittel sind bereits vermittelt. Der Verband der Privaten Krankenkassen (PKV) hat rund ein Drittel der Gesamtfläche angemietet, Nutzer sind neben dem Verband selbst auch einige Tochtergesellschaft der Interessenvertretung. Sie führen am neuen Standort verschiedene Niederlassungen und Geschäftsstellen am Kölner Rheinufer zusammen. "Dieser leichte Hauch von Extravaganz passt gut zu Köln", ist sich Günter Dibbern, Vorstand des größten deutschen Krankenversicherers, der Ergo-Tochter DKV, sicher. Die DKV fungiert in dem Konstrukt als Bauherr und Investor, der das Gebäude durch das Asset Management der Münchener Rückgruppe verwalten lässt.

COO – Ort der Innovation im Land der Ideen

Auch wenn das Gebäude selbst im Rohbau noch nicht ganz fertig ist, trägt das "Cologne Oval Office" bereits jetzt eine weitere Auszeichnung. Für seinen besonders nachhaltigen Ansatz in der Gebäude- und Haustechnik die Auszeichnung als Innovativer Ort im Land der Ideen. Die Initiative "365 Tage – 365 Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten zeichnet jeden Tag ein besonders kreatives und innovatives Projekt aus. In diesem Jahr wird die Domstadt bereits zum dritten Mal berücksichtigt, nachdem "Wallraf der Museumsbus" und der Philharmonie mit ihrer Idee der Babykonzerte ist nun auch das COO ein Ort der Kreativität. "Sie haben gewonnen", rief Hans Peter Stefer, Direktor der Deutschen Bank AG Köln den Initiatoren zu. Bereits vor der Vollendung sei das Büroprojekt zu einem Markenzeichen für das südliche Kölner Rheinufer geworden. Nach dem Jammertal, durch das die deutsche Gesellschaft geschritten war, sollte die Initiative der größten deutschen Geschäftsbank einen bewussten Kontrast setzen, führte Stefer weiter aus. "Sie zeigen, dass wirtschaftliches Denken und ökologische Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein muss", so Stefer in seiner Lobesrede.

Das Büroprojekt Cologne Oval Offices kostet den Investor rund 70 Millionen Euro. Die sechsgeschossigen Gebäudeteile zeichnen sich durch eine geschwungene Konturenführung aus, die sich einem Mäander ähnlich aneinander anschmiegen. Zur Erreichung des niedrigen Energieverbrauchswertes wird unter anderem Rheinwasser zur Kühlung des Raumklimas eingesetzt. Das Projekt umfasst eine Nutzfläche von rund 30.000 Quadratmeter und soll nach Fertigstellung Platz für fast 1700 Menschen bieten. Die Investitionskosten belaufen sich nach Angaben der Investoren auf rund 70 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite: www.coo.de.







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