24. 05. 2012
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Deutscher Städtetag bezieht neues Quartier im "Gereonshaus"
Der Deutsche Städtetag und der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat in den diesen Tagen seinen neuen Dienstsitz im "Gereonshaus†an der Gereonstraße bezogen. Das bestätigte der Kommunale Spitzenverband in einer Pressemitteilung am heutigen Montag. Der neue Standort liegt in fußläufiger Entfernung zur Industrie- und Handelskammer IHK zur Bezirksregierung und zum Bankenviertel. Bislang war die Hauptgeschäftsstelle im Kölner Süden, genauer im Stadtteil Marienburg, ansässig. Anfang dieses Jahres hatte der Deutsche Städtetag das Bürogebäude mit dem entsprechenden Schriftzug am Gebäude käuflich erworben und damit auch eine langfristige Standortentscheidung getroffen, hieß es dazu weiter. Weiterhin unterhält der kommunale Spitzenverband seine Hauptgeschäftsstelle in der Bundeshauptstadt Berlin.
Im Gereonhaus wird neben der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetags auch die Geschäftsstelle des Städtetags Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Die Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages arbeitet gleichzeitig auch als Geschäftsstelle des Städtetages Nordrhein-Westfalen – mit insgesamt etwa 125 Mitarbeitern in Berlin und Köln. An ihrer Spitze steht seit 1999 Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Articus. Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat und Europäischer Union. Wichtigstes und übergeordnetes Ziel ist die Bewahrung der kommunalen Handlungsfähigkeit im Sinne der kommunalen Subsidiarität. Vor allem der Zustand der Kommunalfinanzen gibt jedoch wachsenden Grund zur Sorge. Immer mehr Kommunen leiden unter den Kostenerhöhungen vor allem im sozialen Bereich auf der einen und den teilweise erheblichen Einbrüchen bei den Gewerbesteuereinnahmen auf der anderen Seite.
Das denkmalgeschützte Gereonshaus wurde im Jahr 1909/10 nach einem Entwurf des Architekten Carl Moritz errichtet, der unter anderem das alte Kölner Opernhaus entworfen hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das fünfgeschossige Gebäude 1951 komplett wiederaufgebaut und erweitert. In den 1980er Jahren führte der damalige Eigentümer eine Modernisierung durch. Im Vorfeld des Umzugs wurde Immobilie erneut umgebaut und auf die Belange des neuen Eigentümers und Nutzers angepasst. Neben den beiden genannten Einrichtungen der Kommunalvertretung werden auch die bisherigen Partner im neuen Haus unterkommen. Dazu gehören die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) sowie die Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser im Deutschen Städtetag (EKK).
Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte. In ihm haben sich rund 3400 Städte und Gemeinden mit mehr als 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der Städtetag Nordrhein-Westfalen ist die Stimme der Städte im größten Bundesland. In ihm haben sich 40 Städte – 23 kreisfreie und 17 kreisangehörige Städte – mit neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Die Rufnummer der Hauptgeschäftsstelle Köln bleibt unverändert die 0221/3771-0.
























