24. 05. 2012
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Dominium feiert Richtfest - Fertigstellung zum Jahreswechsel 2008/2009 geplant
Die Projektbeteiligten AMB Generali Deutschland als Investor und die http Hochtief Projektentwicklung als Entwickler haben am heutigen Tag gemeinsam mit Architekten und Gästen aus der lokalen Politik und Wirtschaft das feierliche Richtfest begangen. Das Gebäude, von dessen ursprünglicher Bebbauung nur die historische Südfassade (zum WDR-Funkhaus hin) sowie das ehemalige Commerzbank-Palais übrig blieb, umfasst dabei eine Gesamtfläche von rund 21.000 Quadratmetern und 235 Tiefgaragen-Stellplätzen auf einem 4100 Quadratmeter großen Grundstück. Über Baukosten und einen Verkaufspreis an den Hauptnutzer, die Versicherungsgesellschaft AMB Generali, vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Die bisher in Aachen ansässige AMB-Deutschlandszentrale ist jedoch nicht alleiniger Nutzer. Vier Prozent der Nutzflächen sind an das Privatbankhaus Merck Finck & Co. Privatbankiers vermietet. Im historischen Teil des ehemaligen Palais gegenüber der Kölner IHK wird dagegen nach erfolgten Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten die künftige Kantine des Versicherers die insgesamt rund 500 Mitarbeiter zu versorgen. Zwar habe man die ursprünglich angedachten Außengastronomiebereiche wieder verworfen, an einem breiteren Bürgersteig zur Ostfassade (Nord-Süd-Fahrt) hin werde man aber festhalten.
Dominium eingebettet in das Kölner Bankenviertel
Das Gebäude schmiegt sich trotz seiner siebengeschossigen Blockrandbebauung mit obenliegender zehngeschossiger Spitze optimal in die Architektur des umliegenden Bankenviertels, meint http-Projektleiter Dominic Müller-Jäger. Die Aufteilung der einzelnen Staffelgeschosse werden dem Wunsch des Endnutzers nach eine größtmögliche Flexibilität aufweisen, lange Flure ermöglichen verschiedene mögliche Aufteilungen von Arbeitsplätzen. Geistiger Urheber des Gebäudekomplexes ist das Berliner Architektenbüro Kollhoff und Timmermann, der die Elemente Alt- und Neubau auf spannende Art und Weise miteinander verbindet, wie Projektleiter Müller-Jäger weiter warb. So werde ein aus fünf optisch voneinander unterscheidbare Gebäudeteilen bestehendes Ensemble geschaffen, das sicher zu den Premiumimmobilien in dieser Stadt gehört. Über wassergefüllte Leitungen, die in den Baukörper eingearbeitet werden, soll zudem die Energiebilanz (zumindest im Sommer) verbessert werden. Die Pläne hierfür stammen von einem spezialisierten Ingenieurbüro und basieren auf dem Konzept der so genannten "Betonkern-Temperierung". Auch bei der Fassade habe man auf moderne Verglasung weitgehend verzichtet und stattdessen eine massive Natursteinfassade bevorzugt. Die nach Süden gelegene Seite ist ohnehin der erhaltene Rest der historischen Fassade des ehemaligen Bankenstandorts. Zur Nord- und Ostseite hin hätte ein Glasfassade aufgrund der Ausrichtung ohnehin nur wenig Positives zur Energiebilanz bewirkt.
Für den Versicherungsstandort bedeutete die Standortentscheidung dem Oktober vergangenen Jahres eine Stabilisierung. Nachdem der Münchener Allianz-Konzern zunächst seine 1200 Mitarbeiter starke Kölner Dependance komplett schließend wollte und auch der alteingesessene Industrieversicherer Gerling in Teilen Bereiche zum neuen Eigentümer nach Hannover abtreten musste, bedeutete dieses Signal bereits im vergangenen Jahr eine erfreuliche Entwicklung. So waren neben altem und neuem Eigentümer, Projektleiter und den Durchführenden bei dem heutigen Richtfest auch der Oberbürgermeister Fritz Schramma sowie seine beiden Dezernenten Dr. Norbert Walter-Borjans (Wirtschaft und Liegenschaften) und Bernd Streitberger (Stadtentwicklung) anwesend.

























