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24. 05. 2012
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Dominium offiziell eröffnet


15.06.2009 19:39 von:

Schlagwörter: Köln,Bankenviertel,Generali,Deutschland,Eröffnung,Dominium,Rüttgers,Konzernzentr

Am heutigen Montagmorgen wurde im Kölner Bankenviertel das Büroprojekt "Dominium" feierlich eingeweiht. Nach den letzten Aufräumarbeiten hat nun auch die Versicherungsgruppe Generali Deutschland den repräsentativen zehngeschossigen Neubau mitten im Kölner Bankenviertel bezogen. Zwar habe sich der Umzug gegenüber ursprünglichen Planungen um knapp fast ein halbes Jahr verzögert (siehe Köln Nachrichten zum Richtfest am 10. Oktober 2007). Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit der Fertigstellung. Rund 240 Mitarbeiter der Konzernzentrale sind ab sofort Wahl-Kölner. Hoher Besuch hatte sich im Vorfeld angekündigt. So appellierte beispielsweise NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers an die unternehmerische Verantwortung der Anwesenden. Oberbürgermeister Fritz Schramma gratulierte dem Konzern zu diesem gelungenen Neubau. Insgesamt umfasst der Neubau eine Bruttogrundfläche von rund 25.000 Quadratmeter. Rund vier Prozent der Gesamtfläche sind dabei an den einzigen konzernfremden Mieter, das Privatbankhaus Merck Finck vermietet, die ihren Sitz bereits vor knapp zwei Wochen offiziell bezogen hatten. Die Generali-Gruppe zählt mit dem Zuzug der 240 Mitarbeiter aus der Zentrale nun rund 2500 Beschäftigte am Standort Köln und hat damit seine Position als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt weiter ausgebaut, wie Generali-Vorstandschef Dietmar Meister erklärte.

Die Liegenschaft gehört zum Portfolio der Volksfürsorge, die die damalige AMB Generali im Herbst 2007 mit dem eigenen Konzern fusioniert hatte. Ursprünglich sah das Konzept des Dominiums eine kleinteilige Vermietung vor. Aber bereits zu einem frühen Zeitpunkt stand fest, dass die Konzernmutter selbst das Dominium als neuen Sitz der Zentrale nutzen will. Als einziger Mieter blieb dabei das besagte Privatbankhaus übrig, dass rund 800 Quadratmeter Nutzfläche auf der Ecke Tunisstraße / Unter Sachsenhausen bezogen hat. Die Entwürfe für den Neubau mit seiner unterschiedlichen Fassadengestaltung stammt aus der Feder der beiden Architekten Prof. Hans Kollhoff und Prof. Dorte Gatermann. Im Oktober 2007 feierten die Beteiligten, darunter auch der Projektentwickler Hochtief Projektentwicklung, das Richtfest der Immobilie. Nur ein kleiner Teil der ehemals denkmalgeschützten Fassade am Südende blieben übrig. Neben der Zentrale bezogen auch andere Konzerngesellschaften im Dominium ihr Domizil. So arbeiten fortan 70 Mitarbeiter der Asset Management-Tochter sowie weitere 100 Mitarbeiter der Immobilientochter in der neuen Zentrale. Neben dem neuen Standort hat auch die Krankenversicherungstochter Central ihren Sitz in der Domstadt. Die Bauzeit des neuen Gebäudes, das auf einem 4.100 Quadratmeter großen Areal im Kölner Bankenviertel entstand, betrug rund zweieinhalb Jahre. Der Komplex besitzt überdies eine Tiefgaragen mit 235 Stellplätzen.

In seiner Rede nannte Konzernchef Dietmar Meister die Gründe, die zum Umzug der Holding von Aachen nach Köln geführt haben: "Als einer der traditionellen deutschen Versicherungsstandorte ist Köln hervorragend geeignet, um gut ausgebildete und hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Durch die zentrale Lage Kölns und seine verkehrstechnisch gute Anbindung werden wir unsere neue Konzernzentrale auch als Konferenzzentrum für unsere bundesweit tätige Gruppe nutzen", so der Vorstandschef. Das Unternehmen unterstützt in der Stadt mehrere Projekte, unter anderem auch die Dombeleuchtung und über den Verein Unternehmer Köln auch den Masterplan Innenstadt. Aus Anlass des Umzugs wird die Generali Deutschland den Aufbau eines Büros der gemeinnützigen Organisation "Common Purpose" in der Domstadt finanzieren. Ziel von "Common Purpose" wird es sein, Führungskräfte aus allen Bereichen der Gesellschaft, aus unterschiedlichen Berufen, Organisationen, Ehrenämtern und Kulturen, in einem gemeinsamen Leadership-Training zusammen zu bringen, hieß es dazu abschließend.







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