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24. 05. 2012
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Energiebau installiert Solarmodule auf Cologne Bonn Cargo Center


26.03.2009 08:59 von:

Schlagwörter: Köln,Flughafen,Cargo,Center,Solarstromanlage,Energiebau,RheinEnergie,Eröffnung

Mit einer Spitzenleistung von 295 Kilowatt ist seit dem heutigen Donnerstag eine neue Solarstromanlage mit 1685 Modulen auf dem Dach des Cologne Bonn Cargo Centers in Betrieb. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Energieversorger RheinEnergie AG betreibt die ebenfalls in Köln ansässige Energiebau Solarsysteme die neue Anlage. Sie ist damit eine der größten Solarstromprojekte in der Region KölnBonn, wie der Betreiber im Vorfeld der heutigen Inbetriebnahme bekannt gab. Für den Kölner Energieversorger RheinEnergie ist das Projekt eine wichtige Referenz im Rahmen ihres Klimaschutzprogramm "Energie & Klima 2020", hieß es dazu weiter.

Aus Düsseldorf reist am heutigen Donnerstag eigens der Staatssektretär im Landeswirtschaftsministerium, Dr. Jens Baganz, aus Düsseldorf an, um die neue Anlage offiziell in Betrieb zu nehmen. Auch der Flughafen Köln/Bonn will damit ein wichtiges energiepolitisches Zeichen setzen und folgt damit dem Trend ungenutzte Dachflächen zur ökologischen Stromgewinnung zu nutzen. Bei der Anlage auf dem Dach des Frachtzentrums handelt es sich um eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage, dass heißt, dass der produzierte Strom vollständig in das Stromnetz eingespeist wird. Aufdach-Anlagen auf Industriedächern bieten einen doppelten ökologischen Vorteil: Es wird nicht nur emissionsfreie Energie aus der Sonnenkraft produziert, es werden auch bereits versiegelte und ungenutzte Flächen einer sinnvollen Verwendung zugeführt. "Solarstromanlagen auf Industriedächern bieten Investoren eine nachhaltige Investmöglichkeit mit ökologischem Profil und produzieren dort Strom, wo er benötigt wird: in Industrie und Gewerbe", erklärt Projektleiter Christoph Goedecke von Energiebau.

Schon nach zwei bis drei Jahren soll sich die Anlage energetisch amortisiert haben, also mehr Energie produziert haben, als für ihre Herstellung benötigt wurde. Jährlich werden rund 265.400 Kilowattstunden Energie ohne jegliche Emissionen von schädlichen Gasen hergestellt. Das entspricht dem Stromverbrauch von 85 Durchschnittshaushalten mit vier Personen. In den 20 Jahren Mindestlaufzeit wird die Photovoltaik-Anlage rund 3200 Tonnen Kohlendioxid eingesparen und damit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten, verspricht der Betreiber. Die Installation dauerte dabei lediglich sechs Wochen. Dazu mussten auf der 9000 Quadratmeter großen Dachfläche insgesamt 380 Stützen zur Befestigung der Solarmodule installiert werden. Die notwendigen Abstände zwischen den einzelnen Stützträgern stellten dabei noch eine besondere statische Herausforderung dar, wie die Projektverantwortlichen erläuterten. Installiert wurde die Anlage von den spezialisierten Fachbetrieben RheinSolar GmbH aus Düsseldorf und der Uli Engels GmbH aus Niederkassel.

Für die Solarstromanlage wurden ausschließlich Produkte deutscher Hersteller mit langjähriger Produkterfahrung verwendet. 1.685 polykristalline Solarmodule der Firma SCHOTT Solar produzieren jeden Tag - selbst bei bewölktem Himmel - Gleichstrom, der von den so genannten 27 SMA Wechselrichtern in den netzüblichen Wechselstrom umgewandelt wird. Der Solarstromspezialist Energiebau ist Gründungsmitglied der Kampagne "Photovoltaik NRW - Solarstrom für Nordrhein-Westfalen", die Ende vergangenen Jahres von der Energie-Agentur.NRW ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es die Technologieführerschaft der hier angesiedelten Unternehmen zu unterstreichen und Photovoltaik interessierten Bürgern und Investoren näher zu bringen.







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