24. 05. 2012
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Engel und Völkers: Nachfrage am Wohnungsmarkt übersteigt Angebot
Das bundesweit tätige Maklerunternehmen Engel & Völkers sagt für den Kölner Wohnungsmarkt weitere Preissteigerungen voraus. In ihrer aktuellen Analyse zum Kölner Wohnungsmarkt kommen die Immobilienexperten des Maklerhauses zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Bestand von rund 523.000 Wohnungen in der Millionenstadt die derzeit zu beobachtende Nachfrage nach Wohnraum nicht decken kann. Allerdings werde es in diesem Jahr keine Steigerung bei Immobilienverkäufen geben, so die Einschätzungen der Marktexperten. Allerdings stiegen in der jüngsten Zeit die Kaufpreise für Wohnimmobilien vor allem im Bereich der Altstadt und der gesamten Neustadt. "Mietsteigerungen seien mittelfristig in der Domstadt möglich", so das Fazit der Analyse.
Einbruch bei Immobilienverkäufen in 2009
Aufgrund der zurückliegenden Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Zahl der Immobilienverkäufe im vergangenen Jahr deutlich rückläufig entwickelt. Wie das Maklerhaus ermittelte, sank die Zahl der veräußerten Objekte um rund ein Fünftel auf 653. Durch die kleinteiligeren Verkäufe sank das Transaktionsvolumen der verkauften Häuser sogar um mehr als ein Drittel auf rund 593 Millionen Euro. Auch in diesem Jahr sei die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern im bisherigen Jahresverlauf eher zurückhaltend. Es mehren sich jedoch Anfragen vor allem in den Innenstadtbereichen der Millionenstadt, meldete der Immobilienvermittler. In den guten bis sehr guten Wohnlagen, vor allem auf der linken Rheinseite, liegen die Mietpreise inzwischen in einer Spanne zwischen 7,90 und 14 Euro pro Quadratmeter. In einfachen Lagen gibt es die Wohnungen bereits in einer Spanne von 5,10 bis 6,50 Euro, hieß es dazu weiter.
Gute Aussichten für dieses Jahr
Trotz der eher zurückhaltenden Entwicklung im laufende Jahr rechnen die Marktexperten von Engel & Völkers, dass sich das Transaktionsvolumen in diesem Jahr wieder positiv entwickeln wird. Das Maklerunternehmen geht von einem Jahresumsatz in Höhe von 670 bis 690 Millionen Euro aus. Das entspricht einem Anstieg von mindestens zehn Prozent. Nicht ganz so deutlich wird der Anstieg bei der Zahl der verkauften Objekte liegen. Hier rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg auf 670 bis 690 Objekte bis zum Jahresende. Das entspricht einem durchschnittlichen Verkaufsvolumen von rund einer Million Euro pro Deal. Vorrangige Käufergruppe sind Anleger mit ausreichend Eigenkapital. Das liegt an der nach wie vor zu beobachtenden Zurückhaltung bei der Kreditvergabe der Banken. Vor allem bei Objekten mit einem hohen Anteil gewerblicher Fläche gebe es Schwierigkeiten bei der Kreditfinanzierung, bemängelten die Autoren der Marktanalyse. Köln steht dabei vor allem im Fokus regionaler Investoren. Privatpersonen und kleinere Unternehmen halten sich dabei die Waage, hieß es dazu abschließend.

























