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24. 05. 2012
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Enger Zeitplan für Kölner Hotelprojekt


14.04.2010 00:24 von:

Schlagwörter: Köln,Günnewig,Hotelprojekt,2010,Abschluss,Bauarbeiten,Verzögerung,Stadtpalais,Al

Auch wenn nach dem letzten Jahr und der frisch eingeführten "Kulturförderabgabe” der Kölner Hotelmarkt als schwierig gilt, wird es ab dem 1. Mai auf der rechten Rheinseite eine neue Herberge im Vier-Sterne-Segment geben. Der Düsseldorfer Hotelbetreiber Günnewig, ein mittelständiges Unternehmen, wird nach dem Commerzhotel am Breslauer Platz mit dem Stadtpalais seine zweite Lokalität in der Domstadt eröffnen. "Ich habe schon viele Hoteleröffnungen mitgemacht. So spannend wie diese war noch keine", erklärte der Geschäftsführende Gesellschafter der Hotelkette, Hardy S. Voges. 117 Zimmer in zwei Kategorien sowie durchschnittliche Endpreise zwischen 99 und 139 Euro sollen schon in diesem Jahr eine Auslastung von mindestens 45 Prozent bringen, so das Ziel der Betreiber. Leiter des neuen Hotels wird Rainer Siewert, der auch schon im Commerzhotel am Hauptbahnhof das Sagen hat. "Ich werde in den kommenden sechs Monaten rund 80 bis 85 Prozent mit dem Aufbau des neuen Hotels verbringen", ergänzte der designierte Chef des neuen Stadtpalais. Dabei haben sich die Verantwortlichen unter nicht unerheblichen Druck gebracht. Wegen der teilweise maroden Bausubstanz und dem zurückliegenden harten Winter mussten die Bauarbeiten länger als in anderen Wintermonaten ruhen. Trotzdem müsse man bis spätestens 3. Mai fertig werden. "Dann wird es hier voll", so Voges.

Eines der Highlights wird das gastronomische Angebot in dem neuen Hotel werden. Insgesamt hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund 16 Millionen Euro in die Sanierung und den ergänzenden Neubau auf der Rückseite investiert. Das Unternehmen selbst, wie auch der Unternehmenschef, wird die hinter dem ehemaligen Militärbad aus dem Jahr 1914 befindliche Stadtvilla als neue Firmenzentrale nutzen. "Ich bin gebürtiger Kölner und wohne auch hier", begründete Voges die Standortentscheidung. Das neue Hotel soll mit insgesamt 30 Mitarbeitern, darunter auch fünf Auszubildende an den Start gehen. Eines der Highlights wird eine hoteleigene "Bios Bar" sein, Namenspatron ist kein Geringerer als der bekannte Fernsehmoderator Alfred Biolek. "Das war nicht meine Idee. Und auch wenn ich meinen Hauptwohnsitz in Berlin habe, bin ich überhaupt nicht sauer auf Köln, wie einige Medien berichtet haben", erklärte der 75-Jährige. Der Termin für die offizielle Einweihung steht mit dem 1. Juni ebenfalls bereits fest. Dort wird Biolek sein neues Buch präsentieren. "Ein spannendes Werk mit vielen Bildern aus meinen Reisen durch europäische Großstädte", verriet der Showmaster. Als besonders spannend empfindet "Bio" die seiner Meinung nach gelungene Symbiose aus "Alt" und "Neu". Trotz des maroden Zustands – das Gebäude stand nach seiner Schließung fast 20 Jahre lang leer – haben Architekt Ingo Pott und sein Team versucht, möglichst viel von der alten Bausubstanz zu retten, unter anderem auch einen historischen Brunnen in der Eingangshalle.

Neben den 117 Zimmern, der Gastronomie mit dem prominenten Namen und einem ausgedehnten Wellnessbereich wollen die Verantwortlichen auch mit der in fußläufiger Entfernung gelegenen lanxess arena zusammenarbeiten. Dabei habe man bereits mit verschiedenen Agenturen und Logenbesitzern, aber auch mit dem Management der Arena Kontakt aufgenommen. Mehr wollte Firmenchef Voges allerdings nicht verraten. Das Haus wird über eine Tiefgarage mit 31 Stellplätzen verfügen. Außerdem soll noch eine Hoteleinfahrt und eine neue Vorfeldgestaltung umgesetzt werden. Nach der offiziellen Einweihung mit der Buchvorstellung soll es dann an jedem ersten Samstag im Monat ein Sendung geben. Nach dem Namensgeber haben bereits Elke Heidenreich sowie die Kölner Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner zugesagt, hieß es dazu abschließend.







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