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24. 05. 2012
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Fassadenwettbewerb für Lufthansa-Hochhaus entschieden


06.04.2009 16:31 von:

Schlagwörter: Köln,Lufthansa,Hochhaus,Green,Building,MaxCologne,Fassadengestaltung,Fassadenwet

Mit Spannung hatten die Verantwortlichen den Ausgang des Wettbewerbs um die zukünftige Fassadengestaltung der ehemaligen Lufthansa-Hauptverwaltung am rechten Rheinufer in Köln-Deutz erwartet. Ende März gab der neue Eigentümer, die Essener Hochtief Projektentwicklung, die Ergebnisse der Fachjury bekannt. Das Düsseldorfer Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner setzte sich gegen sechs weitere Einreichungen durch. Der Entwurf sieht den Umbau des ehemaligen Hauptverwaltungsgebäudes der größten deutschen Fluggesellschaft, einen ebenerdigen Boulvard zwischen den Baukörpern sowie den Rückbau der mehrgeschossigen oberirdischen Garage vor. Die Fassade soll zukünftig aus horizontal gestaffelten Glaselementen vor. Die Fachjury fand, dass der HPP-Entwurf am besten zum exponierten Standort des Gebäudekomplexes passe. Zugleich wurde auch der neue Name der Immobilie bekannt gegeben. In einem internen Ideenwettbewerb setzte sich die Bezeichnung "maxCologne" durch.

Alter Bestandsbau umfassend modernisiert

Bereits vor Monaten hatte Kölns Baudezernent Bernd Streitberger über die grundsätzliche Umgestaltung des markanten fast 95 Meter hohen Gebäudes berichtet. An der Höhe des Ensembles wird sich demnach nur geringfügig etwas ändern. Auch die Gebäudeteile selbst werden erhalten bleiben. Aber durch den ebenerdigen Zugang, die neue Blickachse in Richtung Dom sowie die nun vorgestellte neue Fassadengestaltung soll aus dem in die Jahre gekommenen Büro-Altbau ein modernes Büro- und Dienstleistungszentrum werden. Das derzeitige Vermarktungskonzept des neuen Eigentümers sieht überdies im Boulevard-Bereich mehrere Gastronomiekonzepte vor, die die Passantenfrequenz erhöhen sollen. Insgesamt soll die Bruttogrundfläche bei knapp 50.000 Quadratmeter liegen. Aufwändig, wenn auch kaum sichtbar, ist hingegen das neue Energiekonzept des Gebäude. Bereits zu Beginn dieses Jahres erläuterte Streitberger auf einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses die Planungen des Eigentümers aus der Immobilie ein so genanntes "green building" zu machen. Nach den nun vorliegenden Informationen soll die Vorgabe der seit 2007 gültigen Energieeinsparverordnung um 50 Prozent unterboten werden, hieß es dazu abschließend.







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