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24. 05. 2012
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Hertie-Insolvenz: Erster Erfolg bei Vermarktung von Hertie-Immobilien


26.11.2008 23:00 von:


Nun meldet der für die Vermarktung des Immobilienportfolios beauftragte Immobilienberater Atisreal einen ersten Verkaufsabschluss. Ein 9200 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassendes Warenhaus in der Innenstadt von Wolfenbüttel ist nun das erste Immobilien von 61 Warenhäusern des Hertie-Konzerns an einen neuen Besitzer gegangen. Ein mittelständischer Projektentwickler namens KTM habe das Objekt gekauft, hieß es dazu. Die Immobilienvermittler der Retail-Abteilung von Atisreal hoffen nun, dass endlich Bewegung in die seit Monaten laufenden Benmühungen kommen, das Portfolio des Hertie-Konzerns an Investoren zu veräußern. Die Vermittlungsbemühungen gestalteten sich zunächst schwierig. Nachdem der Konzern im Sommer Insolvenz anmelden musste, sorgte diese Nachricht in vielen Kommunen – auch in Köln  für heftige Diskussionen. Und auf Initiative verschiedener Kommunalpolitiker kamen Mitte September dieses Jahres Vertreter zahlreicher betroffener Kommunen in der Gemeinde Wesseling am Rhein südlich von Köln, um über die weitere Entwicklung zu beraten.

Kein Angriff auf das Unternehmen Hertie

„Die Verkäufe sind sicherlich nicht als Angriff auf das Bestehen von Hertie zu werten. Deshalb sprechen wir vor allem mit regionalen, mittelständischen Investoren, die Hertie-Häuser kaufen wollen“, erkläret Christoph Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung von Atisreal und Leiter Retail Investment, der die Vermarktung der Liegenschaften betreut. „Diese Anleger können am ehesten beides: Hertie bei erfolgreicher Sanierung des Unternehmens am jeweiligen Standort belassen oder die Objekte entwickeln, wenn es keine Zukunft für das Unternehmen geben sollte“, betont Meyer weiter.

Die Hertie-Häuser befinden sich überwiegend in den 1A-Lagen mittelgroßer Städte. „Die Nachfrage von Investoren, die die Standortqualität erkannt haben, ist entsprechend rege“, so Meyer. Insgesamt steht noch ein Portfolio von 61 Warenhausstandorten mit insgesamt 540.000 Quadratmetern Mietfläche zum Verkauf, von denen laut Atisreal mindestens noch zehn in diesem Jahr veräußert werden sollen. Die Immobilien liegen vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Norddeutschland. Atisreal hat bereits Ende 2007 mit der Veräußerung von Hertie-Immobilien begonnen. Im Mai dieses Jahres wurden auf Vermittlung des Frankfurter Maklerhauses zwei Immobilien in Berlin veräußert. Seit Beginn des Insolvenzverfahrens ist Atisreal mit der Vermarktung des gesamten Hertie-Portfolios beauftragt.







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