24. 05. 2012
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"Immobilie mobil" zeigt großes Interesse am Immobilienstandort Köln
Am gestrigen Donnerstag nahmen rund 40 Immobilienmakler an einer Rundfahrt zu ausgesuchten Immobilienprojekten im Stadtgebiet teil. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten bei der Erstausgabe der neuen Veranstaltungsreihe Projektentwickler und andere Immobilienfachleute teilgenommen. Die beiden zuständigen Dezernenten Bernd Streitberger (Stadtentwicklung) und Dr. Norbert Walter-Borjans (Wirtschaft und Liegenschaften) standen den interessierten Fachbesuchern Rede und Antwort. Insbesondere die Entwicklungspotenziale der Domstadt und ihrer zahlreichen Immobilienprojekte sollten den Teilnehmern näher gebracht werden.
Zu den Stationen gehörten unter anderem der Standort für die geplante Messecity südlich der Kölner Messehallen, das nördlich davon gelegene Entwicklungsgebiet "Euroforum Nord", das ehemalige KHD-Areal sowie ein ehemals als Güterbahnhof genutztes Areal an der Schanzenstraße in Köln-Mülheim. Vor allem das Gelände nördlich der Messehallen im rechtsrheinischen Köln bietet als eines der letzten großen Areale attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, entsprechende Vorplanungen sind bereits im vergangenen Jahr durch den Stadtentwicklungsausschuss der Stadt auf den Weg gebracht worden. Wie ein ehemaliges Industrieareal erfolgreich umgenutzt und städtebaulich verträglich realisiert werden kann, zeigten die Verantwortlichen den Teilnehmern anschließend bei einem Besuch des Projektes "Carlswerk" an der Schanzenstraße. Dort stellte der zuständige Projektentwickler Dr. Stephan Bone-Winkel vom Berliner Projektentwickler BEOS GmbH der Reisegruppe in einer Präsentation dar. Der Umbau des alten Industriekomplexes mitten im Mülheimer Gewerbegebiet befindet sich bereits in der Bauphase. Das historische Industrie-Ambiente bleibt bei der Entwicklung neuer Flächen für Dienstleistung, Gewerbe und Produktion erhalten. Der Kölner Kabelhersteller "nkt cables" baut derzeit in Köln-Flittard eine neue Kabelfabrik und zieht sich schrittweise aus dem Stadtteil Mülheim zurück.
"Gerade in einer schwierigen Konjunkturphase ist es wichtig zu sehen, dass nationale und internationale Immobilienmakler vorausdenken und dem Bürostandort Köln ungebrochen große Beachtung schenken. Das ist ein wichtiges Signal auch an Andere", fasste Kölns Liegenschaftsdezernent Walter-Borjans die Strategie zusammen. Die Resonanz auf die zweite Veranstaltung dieser Art scheint sich nun endgültig als feste Größe in der Domstadt zu etablieren, ebenso positiv fiel auch die Beurteilung durch die Verantwortlichen aus. "Die spannenden Gespräche über die vielen Möglichkeiten in Köln zeigen uns, dass wir das richtige Format gefunden haben. Wir werden weitere Immobilientouren veranstalten, um der Immobilienbranche noch deutlicher vor Augen zu führen, welche Entwicklungspotenziale Köln hat", so der Beigeordnete abschließend.

























