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24. 05. 2012
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In Köln werden größere Lagerflächen knapp


18.09.2009 22:48 von:

Schlagwörter: Köln,Logistik,Logistikmarkt,Flächen,Verknappung,2009,Nachfrage

Köln ist einer der führenden Logistikstandorte Deutschland. Dies ergibt sich alleine schon aus der zentralen Lage in der Mitte des Europäischen Kontinents und wird zusätzlich befördert durch die hervorragende Anbindung der Domstadt an die internationalen Hochgeschwindigkeitsnetze. Ob ICE, Flughafen, Binnenschifffahrt oder Straße. Tatsächlich verfügt der Logistikstandort Köln über allerbeste Voraussetzungen, um auch in Zukunft seine Bedeutung als Drehscheibe im (west-)europäischen Warenhandel auszubauen. Allerdings braucht ein Logistikstandort auch entsprechende Flächenreserven, um seine Kapazitäten dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Und trotz Wirtschaftskrise und rückläufiger Handelsumsätze scheint sich in Köln genau hier ein Problem aufzubauen. Das bundesweit tätige Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate (früher Atisreal) hat in seinem jüngsten Marktreport festgestellt, dass vor allem bei größeren Logistikflächen das verfügbare Angebot immer knapper wird.

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres setzte der Kölner Logistikmarkt 110.000 Quadratmeter um. Das entspricht einem Rückgang von 44 Prozent (2008: 198.000 Quadratmeter). Die Logistikexperten des Immobilienberaters sehen dabei vor allem bei größeren und modernen Logistikflächen ab einer Größe von 5000 Quadratmeter Nutzfläche einen steigenden Bedarf, der allerdings auf ein immer knapper werdendes Angebot trifft. Spätestens ab der kommenden Jahreswende werden im Segment der Lagerflächen zwischen 5000 und 10.000 Quadratmeter überhaupt keine Flächen mehr auf dem Markt sein, befürchten die Berater aus der Abteilung Industrial Services. "Nutzer, die ihren Flächenbedarf noch nicht abdecken konnten, werden daher auf Flächen im Kölner Umland in einem Radius von 20 bis 30 Kilometern zurückgreifen oder die Zeit für die Erstellung einer Neufläche einkalkulieren müssen. Hier sind nun die Investoren mit ihren geplanten Projektentwicklungen gefragt. Um diese zügig voranzutreiben und sie auch kurzfristig, also innerhalb von 6 Monaten, auf dem Markt anbieten zu können, sind Vormaßnahmen sinnvoll, wie beispielsweise die Erlangung der Baugenehmigung", so Jan Stemshorn, Senior Consultant Industrial Services von BNP Paribas Real Estate.

Die Nachfrage nach größeren Logistikflächen ab einer Größe von 2000 Quadratmeter belaufen sich schon jetzt auf ein Volumen von insgesamt rund 45.000 Quadratmeter. Das betrifft Unternehmen, die diese Flächen bereits kurzfristig benötigen, wie es dazu weiter hieß. Trotz Wirtschaftskrise sorgt diese Angebotsverknappung haben sich die Mietpreise in diesem Segment weiter stabilisiert. Die durchschnittliche Nettokaltmiete für entsprechende Flächen belief sich in den ersten acht Monaten auf 4,08 Euro pro Quadratmeter. Trotz Wirtschaftskrise, die gerade auch das Logistikgewerbe in diesem Jahr hart getroffen hat, werden sich die durchschnittlichen Mietpreise bis zum Jahresende voraussichtlich noch leicht erhöhen, wie die Experten abschließend prognostizieren.







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