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24. 05. 2012
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Köln: Bazaar de Cologne hat neuen Besitzer


29.09.2010 15:43 von:

Schlagwörter: Köln,Mittelstraße,Transaktion,2010,Kauf,Bazaar de Cologne,Einzelhandel,Büro,Wohn

Ein nicht näher genannter Privatinvestor hat die Immobilie "Bazaar de Cologne" an der Kölner Mittelstraße erworben. Wie einer der beteiligten Vermittler, das bundesweit tätige Maklerhaus BNP Paribas Real Estate, am gestrigen Dienstag bekannt gab, besitzt die rund 15.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Liegenschaft alleine zur Mittelstraße eine Fensterfront von rund 80 Meter. Rund ein Drittel der Gesamtfläche wird als Ladengeschäft genutzt. In der jüngsten Vergangenheit hatten sich dort zahlreiche renommierte Markenlabels niedergelassen und eigene Filialen eröffnet. Neben Büroflächen sind in dem Objekt auch hochpreisige Wohnungen untergebracht.

In den Handelsflächen haben sich zahlreiche exklusive Einzelhandelskonzepte angesiedelt, unter anderem Marc Cain, ST. EMILE, Alessio, Strenesse, L'Occitane en Provence oder Princesse tam.tam. Hauptanziehungspunkt ist der Concept-Store Apropos Cöln im Innenhof, der Modeboutiquen und Gastronomie miteinander verbindet und auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. In den Obergeschossen des Objekts befinden sich Büros, im rückwärtigen Bereich Wohnungen. Der Bazaar de Cologne verfügt über rund 300 Tiefgaragenstellplätze, so die Darstellung der Immobilienexperten. Insgesamt gehört die Mittelstraße zu den Handelsstandorten mit Potenzial nach oben. Zahlreiche Neuansiedlungen, wie etwa die Neueröffnung des Kashmir-Spezialisten Repeat oder die Erweiterung des Concept-Stores von Lloyd Shoes zeigen das Potenzial dieser Lage. Zwischen Rudolfplatz und Neumarkt gelegen liegt die Mittelstraße zudem fußläufig zu den Top-Lauflagen in der Kölner City.

Der Verkaufsprozess wurde vom Real Estate Transaction Team der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers organisiert und in Zusammenarbeit mit Jones Lang LaSalle durchgeführt. BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) beriet den Käufer, ein "familiy office", wie es in der offiziellen Verlautbarung hieß. Mit der Transaktion bestätigt sich der Trend des Jahres 2010. nach einem geradezu dramatischen Einbruch beim Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2009 hatte der Kölner Markt zuletzt wieder einen stabilen Boden gebildet. Im ersten Halbjahr 2010 waren es nach Angaben des Maklerhauses BNP Paribas Real Estate 569 Millionen Euro. Privatinvestoren machten davon einen Umsatzanteil von rund zehn Prozent aus. Mit dieser Transaktion dürfte sich die Bedeutung dieser Anlegerklasse mindestens stabilisiert haben.







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