24. 05. 2012
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Köln-Deutz: Neues Stadtpalais gegenüber der lanxess arena
Bereits seit einigen Monaten dauern die Bauarbeiten am ehemaligen Deutz-Kalker-Bad an. Das ehemalige Kaiser-Wilhelm-Bad wird derzeit aufwändig saniert und zu einer neuen Vier-Sterne-Herberge umgewidmet. Der neue Name der Liegenschaft steht bereits fest: Günnewig Hotel Stadtpalais. Die Gesamtbauzeit soll dabei sogar unter einem Jahr bleiben, wie die Initiatoren des Projekts in dieser Woche bekannt gaben. Zehn Jahre lang stand die Immobilie leer, nun soll an der markanten Stelle zwischen den Stadtteilen Alt-Deutz und Kalk eine wichtige Lücke geschlossen werden. Die Eröffnung des neuen Hauses im gehobenen Preissegment ist für den 1. Mai geplant, wie der Betreiber in dieser Woche verkündete.
Die Umwidmung der Immobilie war dabei alles andere als ein Kinderspiel. Die Projektentwickler mussten sich intensiv mit der Kölner Denkmalschutzbehörde abstimmen. Gemeinsam erarbeitete man ein Konzept, wie sich alt und neu zu einem neuen Ganzen verbinden ließen. Die Entwürfe für den Umbau stammen aus der Feder des Berliner Architekten Ingo Pott (Pott Architects). "Der Entwurf ist durch die historische Silhouette sehr inspiriert, aber es handelt sich nicht um eine Rekonstruktion oder historisierende Architektur", stellt der Urheber klar.
Das zukünftige Hotel soll 113 Zimmer, zwei Suiten sowie zwei Appartements umfassen. Darüber entstehen in den Räumlichkeiten Tagungskapazitäten mit gleich drei Sälen für bis zu 80 Personen. Neben dem früheren Hallenbad entsteht ein großer Gastronomiebereich, der von einem Externen konzipiert wurde. Bar, Lounge und Business Center soll es ebenfalls geben, versicherten die Verantwortlichen. Das Investitionsvolumen beläuft sich nach Angaben der Initiatoren auf rund elf Millionen Euro. Erster Hoteldirektor wird Rainer Siewert, der schon das Kommerzhotel am Breslauer Platz leitet. Auch dieses Hotel wird unter der Marke Günnewig geführt. Bereits vor der eigentlichen Eröffnung soll es zahlreiche Buchungsanfragen geben. Ziel sei es, auf eine Auslastungsquote von mindestens 60 Prozent zu kommen, so Hardy R. Voges , geschäftsführender Gesellschafter der Günnewig GmbH & Co. KG. Das Unternehmen betreibt neben den beiden genannten Hotels insgesamt zwölf Hotel- und Restaurantbetriebe in Köln, Düsseldorf, Bonn, Mainz, Leipzig und Chemnitz.

























