24. 05. 2012
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Köln-Porz: Stadt kontert auf Kritik wegen Hertie-Kaufhaus
Die Stadt Köln hat auf die öffentliche Kritik aus den Reihen der Innenstadtgemeinschaft Porz reagiert. Sie wies die dort geäußerten Vorwürfe jedoch in Gänze zurück. Die Gemeinschaft Porzer Einzelhändler hatte kritisiert, sie sei vom Wirtschaftsdezernenten Dr. Norbert Walter-Borjans nicht umfassend und zeitnah über die Entwicklung im Konzern aufgeklärt worden. Für den Beigeordneten sind jedoch die Grundvoraussetzungen klar. "Die Immobilie ist in Privatbesitz. Das schränkt die Einflussnahme der Stadt enorm ein. Wir haben keinerlei Entscheidungsbefugnis, wer wann an wen verauft", so Walter-Borjans in einer Stellungnahme.
Auch der Stadtrat kennt die Problematik. Der Liegenschaftsausschuss befindet sich bereits seit Monaten in engem Kontakt zu den Beteiligten. Auch zwischen dem Eigentümer und einem Kaufwilligen gebe es bereits intensive Gespräche. Der mögliche Einfluss der Stadt läuft über eine Tiefgarage. Eine Einflussmöglichkeit, die Walter-Borjans als Ansatzpunkt nutzen will. Die Stadt wäge dabei grundsätzlich die Interessen der Bürger und die der Steuerzahler miteinander ab. "Wir alle hätten am Ende die Rechnung für schlechtes Verhalten zu bezahlen", mahnt der Wirtschaftsdezernent die Beteiligten zu mehr Sachlichkeit.

























