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24. 05. 2012
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Köln überholt Düsseldorf – beim Projektvolumen


09.06.2009 22:38 von:

Schlagwörter: Köln,Studie,Immobilienstandort,BulwienGesa,Analyst,Projektvolumen,Düsseldorf,Stä

Der Kölner Immobilienmarkt fristete über Jahrzehnte ein Schattendasein, zumindest im Vergleich mit dem Büro- und Immobilienstandort Düsseldorf. In den Market Reports der großen internationalen Immobilienberater und Maklerfirmen tauchte Köln kaum auf, Düsseldorf dafür umso häufiger. Der Grund für diese Bevorzugung war klar. Der Düsseldorfer Markt für Büroimmobilien war einfach wesentlich größer. Das galt lange Jahre für den Flächenumsatz (seit drei Jahren nicht mehr uneingeschränkt), aber auch für das projektierte Volumen neuer Büroflächen. Aber auch in diesem Punkt läuft die Domstadt am Rhein ihrem nördlichen Nachbarn inzwischen den Rang ab. Das hat zumindest die Immobilienberatungsgesellschaft BulwienGesa AG in ihrem dritten Städtevergleich festgestellt. Dabei untersuchten die Analysten der Berliner Firma die in Aussicht stehenden oder geplanten Projektentwicklungen. Ergebnis: Köln erreicht mit einem Gesamtvolumen aller Projektentwicklungen einen Wert von 2,25 Millionen Quadratmeter, ein deutlicher Anstieg um mehr als zehn Prozent seit der letzten Untersuchung. Düsseldorf hingegen bleibt mit einem Projektentwicklungsvolumen von 2,1 Millionen erstmals auf einem Platz hinter der Domstadt.

Für die Initiatoren der Studie steht damit zugleich fest. Die Bedeutung des Bürostandortes Köln hat sich nicht nur kontinuierlich erhöht. Köln ist damit auch in die erste Riege der deutschen Immobilienstandorte aufgeschlossen. Bis zum Realisierungshorizont stellten die Berliner Analysten der BulwienGesa AG ein Projektvolumen von 592.000 Quadratmetern Bürofläche fest. Neben den Arbeiten am Rheinauhafen, steht vor allem das Gewerbegebiet Ossendorf mit seinem Medienstandort sowie die beginnenden Planungen für die MesseCity sowie in den Stadtteilen Bocklemünd und Junkersdorf (ehemalige RTL-Zentrale) im Fokus. 140.000 Quadratmeter befinden sich bereits in der Bauphase. Insgesamt planen Investoren, Projektentwickler und andere Akteure auf dem Kölner Immobilienmarkt Projekt in einem Gesamtvolumen von 5,7 Milliarden Euro. Damit stemmt sich die Domstadt mittelfristig sogar gegen den derzeitigen bundesweiten Trend rückläufiger Investmentvolumina. Aber selbst in Köln ist nicht alles Gold, was glänzt. Während die Segmente Büro, Hotel und Wohnen weiter wachsen, werden derzeit per Saldo weniger Einzelhandelsflächen geplant. Hier liegt Köln dann wieder im bundesweiten Trend.







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