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24. 05. 2012
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Köln-Vogelsang: Passiv-Bürohaus erhält Auszeichnung


15.07.2009 20:16 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Vogelsang,Etrium,Triotop,Gewerbepark,Auszeichnung,Energieeffizienz,Kli

Eigentlich sieht der Büroneubau im Vogelsanger Gewerbegebiet am Girlitzweg eher unscheinbar aus. Lediglich die dunkelrote Außenfassade gibt dem zweigeschossigen Bürobau einen markanten Anstrich. Dass sich hinter dieser Immobilie aber auch ein Energiekonzept verbirgt, dass den strengen Passivhaus-Standard erfüllt, sieht man dem Neubau sicher nicht an. Und so wurde das Projekt, das erste Passiv-Bürohaus in der Domstadt, in dieser Woche in Berlin mit dem zweiten Preis des Wettbewerbs "PROM des Jahres 2009" des Energieversorgers RWE Energy AG gewürdigt worden. Das Bürogebäude sei "ökologisch richtungweisend mit beispielhafter Kosten-Nutzen-Relation", hieß es in der offiziellen Begründung der Jury. Mit dem Preis erhielten die Initiatoren des Gebäudes auch ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Schon Anfang des Jahres hatte die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) der Gewerbeimmobilie das "Gütesiegel in Gold für nachhaltiges Bauen" verliehen.

Schirmherr des Wettbewerbs war Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Projektpartner sind der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, das Zentrum für Umweltbewusstes Bauen, das Fraunhofer-Institut sowie die Technische Universität in München. "Mit dem Preis wurde die innovative Strategie unseres Unternehmens eindrucksvoll bestätigt", erklärte der Investor und Bauherr des Gewerbe- und Landschaftsparks "Triotops", zu dem auch das nun gewürdigte Objekt gehört. Dem Kölner Bauunternehmer Anton Bausinger, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Friedrich Wassermann, will sein Konzept aber nicht auf Energieeffizienz alleine beschränkt wissen. Vielmehr geht es dem Immobilienprofi um die nachhaltige Senkung der so genannte "Life-Cycle-Costs" (Lebenszykluskosten).

Die Büroimmobilie hat ansonsten vergleichsweise bescheidende Ausmaße. Die Nutzfläche beträgt rund 3800 Quadratmeter und bereits im vergangenen Jahr fertig gestellt. In dem Objekt sitzen unter anderem Unternehmen wie OneCarbon oder Ecofys, die sich selbst mit Themen wie Energieeffizienz oder regenerativen Energien beschäftigen. Mit einem Heizwärmebedarf von weniger als zehn Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr verbraucht die Immobilien gerade mal ein Zehntel üblicher Büroimmobilien, erklärten die Verantwortlichen. Auch bei der Konzeptionierung der Haustechnik hatten sich die etwas einfallen lassen, auch deren Strombedarf liegt unter dem vergleichbarer Anlagen in anderen Gebäuden. Ein innen liegendes und glasüberdachtes Atrium stellt das Herzstück des Klimakonzepts in dem Gebäude dar. Das stellt auch einen Teil des Projektnamens. Der setzt sich aus Energieeffizienz und (A)trium zusammen, wie die Verantwortlichen abschließend erklärten.







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