24. 05. 2012
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Köln: Waidmarkt erhält ein neues Hochhaus
Auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums wird derzeit kräftig Schutt zur Seite geräumt. Hier soll ein neues urbanes Stadtquartier entstehen. Am vergangenen Dienstag hat der Vorhabenträger, die in Mannheim ansässige Fay-Gruppe, über die Projektgesellschaft Tour 13 GmbH & Co. KG den Antrag für den Bau eines neuen Hochhauses beantragt. Das bestätigte die Stadt Köln am heutigen Donnerstag. Der Investor plane ein "Ersatzgebäude" für den 13-geschossigen Hochhausbau des ehemaligen Polizeipräsidiums. Der Neubau soll das bisherige, noch abzubrechende, Hochhaus des ehemaligen Polizeipräsidiums ersetzen. Der eingereichte Entwurf sieht ein 13-geschossiges Hochhaus mit einem zusätzlichen, zurückgesetzten Technikgeschoss vor. Das Erdgeschoss soll durch kleinere Einzelhandelsgeschäfte genutzt werden. Für die Obergeschosse wird eine Büronutzung vorgesehen, gab die Stadt weiter bekannt.
Die bauplanungsrechtliche Beurteilung stützt sich auf den rechtsverbindlichen Bebauungsplan mit dem Arbeitstitel "Altes Polizeipräsidium" in Köln Altstadt/ Süd vom 29. Oktober 2008. Der Bebauungsplan erlaubt anstelle des bestehenden Hochhauses einen Neubau entsprechend den Dimensionen des bestehenden Baus. Möglich ist ein Gebäude mit maximal vierzehn Vollgeschossen. Der Neubau muss verpflichtend eine Höhe von 49,22 Meter bezogen auf einen festgesetzten Bezugspunkt haben. Diese Höhe darf nur durch Technikaufbauten in Höhe von maximal 3,20 Meter überschritten werden. Möglich sind Kerngebietsnutzungen, das heißt Büros und kleinteiliger Einzelhandel mit einer Geschäftsgröße von maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Nach einer überschlägigen Prüfung hält der Entwurf die Festsetzungen des Bebauungsplanes ein. Das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln geht deshalb vorbehaltlich einer detaillierten Prüfung davon aus, dass der Antrag bauplanungsrechtlich zu genehmigen ist. Über das Vorliegen der bauordnungsrechtlichen Genehmigungsvoraussetzungen, wie etwa zum Brandschutz, kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden. Wegen der städtebaulichen Prägnanz fordert die Stadt den Bauherrn zur Durchführung eines Architekturwettbewerbs auf, teilte die Stadt abschließend mit.

























