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24. 05. 2012
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Kölner Bürovermietungen gegen um mehr als ein Viertel zurück


26.10.2009 09:42 von:

Schlagwörter: Köln,Büroflächen,Bürogebäude,Vermietungsleistung,BNP Paribas Real Estate,Rückgan

Die Vermietungsleistung auf dem Kölner Büromarkt ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres deutlich zurückgegangen. Wie das Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate GmbH in der vergangenen Woche bekannt gab, lag der ermittelte Flächenumsatz in der Vermietung von Büroflächen bis zu diesem Zeitpunkt bei 153.000 Quadratmetern. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es noch 213.000 Quadratmeter, ein Rückgang von rund 28 Prozent. Zugleich erhöhte sich der Leerstand auf dem Kölner Büromarkt um fast 15 Prozent von 593.000 auf jetzt 680.000 Quadratmeter, die Leerstandsquote bezogen auf das Gesamtangebot stieg folgerichtig auf 9,1 Prozent an. Allerdings blieben die Spitzenmieten mit einem Niveau von 21,50 Euro pro Quadratmeter auf einem stabilen Niveau. Die Branche hat aber bereits auf die rückläufige Nachfrage reagieren bzw. wegen der internationalen Finanzkrise reagieren müssen. So gingen die Büroflächen im Bau binnen Jahresfrist von über 300.000 auf 105.000 Quadratmeter zurück, ein regelrechter Einbruch von fast zwei Drittel.

Die größten Einzeldeals waren dabei die Anmietung des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen im Cologne Oval Office (COO) mit 8000 sowie die Standortverlagerung der Verlagsgruppe Lübbe in Köln-Mülheim mit rund 5000 Quadratmetern. Die nächstgrößten Vermietungen fanden mit der ABC Leasing (3600 m²) und der MDK Nordrhein (3400 m²) im Bereich der City statt. So kommt es, dass in diesem Jahr die Citylagen nicht ganz so viel Flächenumsatz erbrachten wie die so genannten Cityrandlagen. Hier wurden in den ersten neun Monaten 68.000 Quadratmeter Bürofläche vermittelt, in der City waren es lediglich 59.500 Quadratmeter. Für das Gesamtjahr gehen die Marktexperten des Maklerhauses von einer stabilen Entwicklung aus. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass sich die Summe der leerstehenden Bürogebäude bis zum Jahresende noch erhöhen kann. Die derzeit in Bau befindlichen Büroobjekte seien fast durch die Bank spekulativer Natur. Zwar sind die Durchschnittsmieten aufgrund der schwachen Nachfrage unter Druck geraten, im Segment der Spitzenmieten soll es jedoch auch weiterhin kaum Änderungen geben, hieß es dazu abschließend.







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