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24. 05. 2012
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Kölner Gewerbemarkt stabilisiert sich in 2010


27.09.2010 12:37 von:

Schlagwörter: Köln,Marktstudie,Marktbericht,2010,Greif und Contzen,Immobilienmakler,Vermietung

Nach dem Rückgang der Vermietungsleistung im Kölner Büroflächenmarkt im vergangenen Jahr zeichnet sich in diesem Jahr eine Stabilisierung ab. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Marktstudie des Kölner Maklerhauses Greif & Contzen. In den ersten acht Monaten registrierten die Gewerbeexperten eine Vermietungsleistung von rund 160.000 Quadratmeter. Das deutet darauf hin, dass das Vorjahresergebnis von 230.000 Quadratmeter vermutlich wieder erreicht werden wird. Im Jahr 2008 hatte die Vermietungsleistungen nach einem Jahrzehnt stetiger Aufwärtsentwicklung seinen bisherigen Höchststand mit knapp 300.000 Quadratmetern erreicht. Die prognostizierte Vermietungsleistung in diesem Jahr läge demnach auf dem Stand des Jahres 2005, hieß es dazu weiter. Immerhin bedeutet dieser Wert aber auch, dass der Zehn-Jahres-Durchschnittswert deutlich übertroffen wird. Im Vergleich zu den Jahren 2006 bis 2008 wird die Nachfrage nach Büroflächen jedoch als "verhalten" charakterisiert.

Trotz der anhaltenden Vermietungsleistung wird sich der Leerstand in diesem Jahr voraussichtlich deutlich erhöhen. Grund dafür sind die zahlreichen Neubauflächen, die im Laufe dieses Jahres auf den Markt gekommen sind oder noch kommen werden. Bedingt dadurch wird sich beispielsweise der Gesamtbüroflächenbestand in 2010 deutlich von 7,4 auf 7,6 Millionen Quadratmeter erhöhen. Rund 660.000 Quadratmeter werden jedoch leer stehen, das entspricht einer Quote von 8,7 Prozent. Nach Angaben des Kölner Maklers wird sich dadurch auch die Situation bei den Büromieten merklich entspannen. So gehen die Analysten von einem leichten Rückgang bei den Spitzenmieten (von 21 auf 20,60 Euro) aus. Ebenfalls rückläufig sind dabei die durchschnittlichen Mietpreise. Hier rechnet Greif & Contzen mit einem wert von 10,43 Euro pro Quadratmeter im laufenden Jahr. In 2009 waren das noch 10,88 Euro, im Jahr 2007 sogar noch 11,86 Euro.

Trotz dieser Vorzeichnen zeigten sich die Marktexperten des Kölner Immobilienhändlers zuversichtlich. Gründe dafür sind unter anderem das weiterhin hohe Beschäftigungsniveau in der Domstadt. So wird die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln in diesem Jahr zwar nur unmerklich ansteigen (ca. 460.000 wie in 2009). Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres macht sich aber im Gegensatz zu früheren Krisen nicht und auch nicht zeitverzögert auf dem Immobilienmarkt bemerkbar, so die Prognose der Autoren. Köln profitierte dabei von seinem Status als Dienstleistungsstandort. Auch die Struktur der ortsansässigen Industriebetriebe war in Köln deutlich weniger krisenanfällig als in manch anderer Kommune. Und neue Projekte gibt es in Köln auch zahlreiche. So wird derzeit das "maxCologne" grundsaniert. Im ehemaligen Verwaltungshauptsitz der Deutschen Lufthansa AG entstehen dann mehr als 45.000 Quadratmeter moderne Büroflächen. Ein weiteres Entwicklungsgebiet ist die MesseCity. Hier zeigt sich erneut das entwcklungspotential der rechtsrheinischen Stadtteile, allen voran Deutz. Die Branche der Projektentwickler hat auf die vergleichsweise schwache Nachfrage indes längst reagiert. Für das kommende Jahr gehen die Experten des Kölner Immobilienmaklers von einem Tiefpunkt beim Fertigstellungsniveau aus. Nachdem im vergangenen Jahr 260.000 Quadratmeter neu auf den Markt gekommen sind, werden in diesem Jahr nur rund 60.000 Quadratmeter erwartet. In 2011 sollen es dann nach derzeitigem Kenntnisstand gerade einmal 40.000 Quadratmeter an Neubauflächen sein. 2012 stehen die Zeichen allerdings wieder auf Wachstum. Hier sind die neuen Flächen im "max Cologne" sowie der dann fertig gestellte Neubau der Rheinenergie AG enthalten, hieß es dazu abschließend.







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