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24. 05. 2012
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Kölner Immobilienmarkt verzeichnet erste große Transaktion des Jahres


13.01.2010 04:03 von:

Schlagwörter: Köln,Hochhaus,Bürohochhaus,maxCologne,Hochtief,Projektentwicklung,Green Building

Mit Veränderungen der Fassade, des Nutzungskonzepts sowie der Umfeldgestaltung soll das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Lufthansa-Zentrale an der Deutzer Brücke wieder zu einem echten Büro-Highlight in der Domstadt werden. Neuer Eigentümer des "maxCologne" wird ein Spezialfonds der Hamburger Immobilien-Handlung (HIH) und deren Fondsinitiator Warburg Henderson. Über den Kaufpreis wurde zwar Stillschweigen vereinbart, aber schon jetzt dürfte sich der "Deal" positiv auf die Entwicklung des Gesamtjahres auswirken. Das von NetCologne betriebene Portal www.koeln.de berichtete am gestrigen Dienstag von einem Transaktionsvolumen in Höhe von 235 Millionen Euro. Nur wenige Tage, nachdem eines der größten bundesweiten Maklerhäuser dem Kölner Immobilienmarkt einen deutlichen Rückgang bescheinigte, kommt nun der erste "big deal" im neuen Jahrzehnt. Im vergangenen Jahr, besonders im ersten Halbjahr, brach der Transaktionsumsatz auf dem Kölner Gewerbemarkt fast schlagartig in sich zusammen. Erst im Sommer stabilisierte sich das Marktgeschehen. Hinzu kam, dass insbesondere die besonders präsenten Büroobjekte am Rheinauhafen oder in der linksrheinischen City inzwischen ihre Investoren gefunden hatten. Aber auch die Marktberichte, die vor wenigen Tagen deutliche Rückgänge vermeldet hatten, räumten eine Belebung im vierten Quartal 2009 ein. In den meisten Metropolen habe Nachfrage und Vermittlungsvolumen inzwischen wieder angezogen.

Green-Building Cologne

Der Verkauf eines Projekts, das bisher nur in Visualisierungen existiziert, ist dabei eine Besonderheit und Ausdruck großer Zuversicht. Bereits vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten am Objekt scheint das markante Bürohochhaus als "attraktive Kapitalanlage" geschätzt, hieß es in der Presseerklärung des Projektentwicklers. Koeln.de berichtete im gleichen Online-Artikel, dass die Rheinische Zusatzversorgungskasse der einzige Investor des Spezialfonds sein soll, der vom Fondsinitiator Warburg Henderson, aufgelegt werden soll. 46.000 Quadratmeter Nutzfläche auf 19 Bürogeschossen und den darunter liegenden sieben Geschossen zu den "Rheinetagen" hin lassen die Hoffnung auf ein gutes Investment zu. Zumal der Projektentwickler betont, die Büroflächen "nach modernsten Standards" umrüsten zu wollen. Die ebenerdige Passage soll überdies für gastronomische Angebote genutzt werden. Und für die oberen Büroetagen in dem 95 Meter hohen Gebäude lassen sich sicher absolute Top-Mieten für den Standort Köln erzielen, weit jenseits der lange umkämpften Marke von 20 Euro pro Quadratmeter. Das Gebäude soll zudem – so sehen es die Planungen des Projektentwicklers vor – überwiegend mit erneuerbaren Energiequellen beheizt und gekühlt werden. Schon jetzt habe streben die Projektverantwortlichen eine Zertifizierung in Gold bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an, wie der Projektentwickler versicherte. Der vom Düsseldorfer Architektenbüro Hentrich Petschnigg & Partner gelieferte Gestaltungsentwurf - Gewinner unter den sechs Einreichungen - war zuvor Thema mehrerer Ausschusssitzungen im Stadtrat. Nicht zuletzt der ökologische Aspekt sorgte für eine breite Front der Zustimmung.

Köln hat zur Spitzengruppe der Immobilienstandorte aufgeschlossen

Bis zur Jahrtausendwende war Köln in den Augen der Immobilien-Professionals ein Immobilienstandort der zweiten Kategorie. Es gab die "big five", die schon in den 90er Jahren Wellen der Nachfrage und Nachfragerückgänge erlebten, die es Wert waren, darüber Analysen zu verfassen. In Köln schlummerte der Immobilienmarkt vor sich hin, zeitweise auf einem Niveau mit anderen "Großstädten" wie Stuttgart, Essen oder Dortmund. Seit gut einem Jahrzehnt hat sich die Stadt mehr und mehr in das Blickfeld der internationalen Fachwelt gebracht. Zweimal gewannen Kölner Projekte den begehrten Mipim-Award, eine Art "Oscar" der internationalen Immobilienbranche, zuletzt mit dem Kranhaus. Der Luftfahrtkonzern bezog das fertige Bürohochhaus im Jahr 1969, neun Jahre später kam ein siebengeschossiger Terrassenanbau hinzu. Die Hauptverwaltung der Lufthansa Aktiengesellschaft sitzt seit inzwischen mehr als zwei Jahren nur wenige Hundert Meter entfernt in einem Büroneubau, schräg gegenüber der Kölnmesse.







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