24. 05. 2012
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KölnTurm feiert zehnjähriges Jubiläum
Am 2. Juni 1999 war ein denkwürdiger Moment. Die Projektverantwortlichen des KölnTurms, damals initiiert von der Hypothekenbank Essen, legten den Grundstein für das mit 148 Metern immer noch höchste Bürogebäude der Domstadt. Zugleich wurde damit auch der weithin sichtbare Bezugspunkt für den Mediapark gelegt. Nach zehn Jahren Bestehen am Markt und einer weiterhin zufriedenstellenden Vermietungsquote wollen sich die Betreiber des Büroturms nun mit einem neu gestalteten Eingangsbereich ein neues Gesicht geben. Auch andere Maßnahmen haben sich die Manager der Eigentümergesellschaft EH Estate für ihren KölnTurm ausgedacht, um das Interesse an dem Büroprojekt aufrecht zu erhalten und gleichzeitig attraktiv für potenzielle Interessenten zu bleiben. Das Restaurant "Osman" in der 30. Etage samt Aussichtsplattform hat sich dabei längst zu einem der beliebtesten Orte entwickelt, an denen Organisationen, Unternehmen oder prominente Personen ihre Partys feiern oder Bilanzen präsentieren. "Wir bekennen uns klar zum Standort Köln und den guten Perspektiven für hochwertige Büroimmobilien, die wir hier sehen", erklärte Andreas Schorr, Leiter Immobilienprojekte Deutschland bei der EH Estate, aus gegebenem Anlass.
Neben dem geplanten neuen Eingangsbereich sollen auch die Vermarktung und das Facility Management (FM) gebündelt werden. Auch das Corporate Design soll überarbeitet werden, kündigten die Eigentümervertreter an. Das 27.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Bürogebäude ist Sitz zahlreicher Unternehmen. Zu den ansässigen Mietern finden sich Unternehmensberater, Anwaltskanzleien, IT-Dienstleister und andere Unternehmen. Die Entwürfe für die mit Siebdruck verfeinerte Glasfassade und das gesamte Gebäude stammen aus der Feder des bekannten Architekten Jean Nouvel. "Hoch.Wertig", so lautet die Ausrichtung des KölnTurms für die Zukunft, erläuterte Marcus Jünger, Prokurist bei der EH Estate. Die angekündigten Maßnahmen stoßen auch in der Stadtspitze auf Zustimmung. Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans lobte die Zusage der Eigentümer, weiter am Standort Köln festzuhalten. Über die Kosten der Modernisierungsmaßnahmen machten die Verantwortlichen allerdings keine Angaben.

























