24. 05. 2012
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Land NRW genehmigt weniger Gewerbeimmobilien
Minuszeichen aller Orten. Eigentlich sollte die Bauwirtschaft zu den wenigen Gewinnern der Krise gehören. Immerhin pumpen Bund und Länder Milliardenbeträge in den Ausbau der Bildungs- und sonstigen Infrastruktur. Und doch deuten die jüngsten Zahl des Statistischen Landesamtes IT.NRW darauf hin, dass die Immobilienwirtschaft und mit ihr die Bauwirtschaft nicht gerade wie Gewinner aussehen. Das liegt am drastischen Rückgang der Genehmigungszahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Jahres. Mit 2739 Neubauvorhaben im gewerblichen Bereich sinkt der Auftragseingang in diesem Immobiliensegment um fast 16 Prozent.
Vor allem Handels- und Lagergebäude werden wesentlich seltener gebaut. 739 wurden in den ersten neun Monaten genehmigt, 19,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Noch drastischer war der Rückgang bei so genannten Werkstattgebäuden. Hier sank die Nachfrage mit 384 Genehmigungen sogar um 28,1 Prozent. Da erscheint der Rückgang von 12,5 Prozent bei Büro- und Verwaltungsgebäuden (auf 225) schon fast glimpflich. Dabei stellte der öffentliche Auftraggeber in den ersten neun Monaten zumindest einen stabilisierenden Faktor dar. Während vor allem Unternehmen als Investoren ausfielen und bei der umbauten Flächen 37,5 Prozent weniger an Bauaktivitäten zeigte, stieg dieser Wert bei den öffentlichen Auftraggebern um knapp 30 Prozent an. Allerdings machen die zwei Millionen Kubikmeter erbauter Raum nicht einmal zehn Prozent der Gesamtsumme aus, wie die Landesstatistiker abschließend bekannt gaben.

























