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24. 05. 2012
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Neubau am Rudolfplatz heißt "Westgate"


02.11.2008 23:00 von:


Autofahrer, die aus der Innenstadt kommend die Schaefenstraße stadtauswärts fahren, müssen kurz vor den Ringen eine kleine Schleife fahren. Aufgrund der Abrissarbeiten ist die Straße an der Südseite des Gebäudekomplexes nur einspurig befahrbar. Unabähngig davon steht nun der Name der neuen Immobilie fest, wie der Münchener MEAG Munich Ergo Asset Management GmbH, am heutigen Montag in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Westgate“, so der inzwischen auch beim Deutschen Marken- und Patentamt eingetragene Markenname. Damit hat das neue Tor zum Westen an der historischen Ost-West-Stadtachse nun endlich einen neuen Namen, nicht ganz unwichtig für die bevorstehende Vermarktung der Nutzflächen.

Öffnung nach Westen

Der Gebäudekomplex, der nun abgerissen wird, war früher Sitz der Kölner Stadtsparkasse, ehe das kommunale Kreditinstitut in den direkt östlich davon gelegenen Neubau umzog. Danach folgten verschiedene Einzelhandelsnutzungen, zuletzt auch als Kunsträume oder Schnäppchenflächen. Richtig ansehnlich war das nicht und so hatte der Stadtrat bereits vor knapp zwei Jahren Grünes Licht für eine umfassende Revitalisierung gegeben. In einem Ideenwettbewerb erreichte das Düsseldorfer Architekturbüro Hentrich Petschnigg und Partner den ersten Preis. Doch es sollte noch einige Zeit dauern, bis tatsächlich die Bagger anrücken konnten. Seit der zweiten Oktoberwoche aber ist es soweit.

Das Bürogebäude wurde in den 50er Jahren als Bürobau konzipiert und war bis 1992 Sitz der Kölner Stadtsparkasse, anschließend fand hier ein Elektronikmarkt Verkaufsflächen. Nun soll das in die Jahre gekommene Bürogebäude komplett abgerissen und durch einen siebengeschossigen Neubau ersetzt werden. Bis zu 850 Menschen sollen dann in Büros und im Einzelhandel arbeiten. Mögliche Mietparteien sind neben hochwertigen Einzelhandelsgeschäften auch Gastronomie. Durch Wärmepumpeneinsatz soll die Heizkostenrechnung der späteren Mieter geschont werden, das dazu notwendige Grundwasser wird aus einer Tiefe von 25 Meter in sechs Brunnen an die Oberfläche gepumpt, erklärte der Bauherr. Das Gebäude hat nach den Plänen eine Gesamtnutzfläche von 21.000 Quadratmetern, 2700 davon sind für Einzelhandel, 17.400 für Büronutzung vorgesehen. Zum Investitionsvolumen machten die Verantwortlichen keine Angaben. Nach derzeitigem Zeitplan soll das Gebäude bis Herbst 2010 fertig gestellt sein.







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