24. 05. 2012
Seite drucken
NRW: Zahl der Genehmigungen für Nicht-Wohngebäude steigt leicht an
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für so genannte Nicht-Wohngebäuden ist im ersten Halbjahr des laufenden Jahres um ein Prozent angestiegen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, erteilten die kommunalen Behörden in den ersten sechs Monaten 1736 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Das entspricht einer Steigerung von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Mit 489 Handels- und Lagergebäuden wurden 4,7 Prozent mehr Genehmigungen mehr ausgesprochen als im vergleichbaren Halbjahreszeitraum 2010. Bei den Genehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude (+21 Prozent auf 236) und Büro- und Verwaltungsgebäude (+44,7 Prozent auf 136) waren die Veränderungen noch dynamischer. Es gab allerdings auch Rückgänge zu verzeichnen. So wurden insgesamt nur 606 landwirtschaftliche Betriebsgebäude im ersten Halbjahr genehmigt, ein Minus von 5,3 Prozent. Auch die Zahl der Genehmigungen für sonstige Wirtschaftsgebäude ging deutlich zurück. Mit 269 Genehmigungen waren es hier sogar 17,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Steigerung der Bauaktivitäten betraf nicht alle Bauherrengruppen: Während die genehmigten Bauvorhaben von privaten Haushalten (+18,5 Prozent) und Unternehmen (+2,8 Prozent) gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 zunahmen, lag bei öffentlichen Bauherren (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) die Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude um 30,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Der Rauminhalt dieser 1736 neuen sog. "Nichtwohngebäude" verringerte sich gegenüber den ersten sechs Monaten 2010 um neun Prozent auf 12,2 Millionen Kubikmeter. Die höchste Veränderung beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden: Der genehmigte Rauminhalt stieg hier in den ersten sechs Monaten 2011 um 32,1 Prozent auf 2,7 Millionen Kubikmeter, meldeten die Landesstatistiker abschließend.

























