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24. 05. 2012
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Richtfest auf Kölns höchster Baustelle


15.09.2011 13:00 von:

Schlagwörter: Köln,Lufthansa,Lanxess,RZVK,2011,September,Richtfest,Hochhaus,maxCologne

Die Bauarbeiten am Großbauvorhaben "maxCologne" schreiten zügig voran. Am gestrigen Mittwoch begingen die Verantwortlichen das feierliche Richtfest des 22-Geschossers. Der ist mit seiner Gesamtfläche von rund 48.000 Quadratmetern bereits jetzt zum überwiegenden Teil an Endnutzer vermietet. Ankermieter wird der bisher in Leverkusen ansässige Spezialchemie-Konzern Lanxess, der in diesem Sommer einen Mietvertrag über eine Gesamtfläche von 38.000 Quadratmetern unterzeichnete. Das war zugleich der größte Mietvertrag seit dem Jahr 2006 und bescherte dem Kölner Immobilienmarkt im ersten Halbjahr 2011 eine Fast-Verdopplung der vermittelten Büroflächen.

Die Anbauten um die Treppenhäuser des Hochhauses und an den Rheinetagen sind im Rohbau fertiggestellt, ebenso die Bodenplatte der Tiefgarage, wie der Developer Hochtief Projektentwicklung HTP erläuterte. Die Stahlunterkonstruktion für die neuen Terrassen der elfgeschossigen Rheinetagen direkt am Rheinufer ist ebenfalls bereits montiert und wird nun sukzessive ausgebaut. Derzeit werden bereits die ersten Glaselemente der Fassaden angebracht, auch der Innenausbau schreitet zügig voran. Dabei wurden mit der kompletten Entkernung des Gebäudes auch die bisherigen Grundrisse verändert. Einer der Effekte dieser neuen Zuschnitt ist eine Erhöhung der Büroflächen mit Fensterfront. Auch die ehemaligen Treppenhäuser wurden optimiert, wie der Bauherr ausführte.

Ende kommenden Jahres soll der Umbau der dann kernsanierten Hochhaus-Immobilie abgeschlossen sein. Bereits im Vorfeld ernteten die Initiatoren des Projekts eine Auszeichnung derDeutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen das Vorzertifikat in Gold. Eigentümer der Immobilie ist der RZVK-Immo-Fonds, ein Immobilien-Spezialfonds mit der ebenfalls in Köln ansässigen Rheinischen Zusatzversorgungskasse. Das Asset Management der Immobilie liegt in der Hand der HIH Hamburgischen Immobilien Handlung, die das Objekt auch für den neuen Besitzer erworben hatte.

Das vormalige "Lufthansa-Hochhaus" wurde in den 1970er Jahren errichtet und galt aufgrund seiner Gebäudeanordnung zuletzt als städtebaulicher Problemfall. Durch den Abriss der drei Etagen, die zuvor als Hochgarage genutzt wurden, entstand eine Sichtachse, die eine engere Anbindung der dahinterliegenden Bebauung des Stadtteils Deutz ermöglichte. Zugleich soll die neue Fassade deutlich transparenter und offener wirken. An der Höhe des fast 100 Meter hohen Gebäudeensembles änderte sich indes nicht, allerdings wurden auch die Flächen in der Höhe durch Optimierung der technischen Aufbauten aufgewertet. Zwischen den beiden Einzelgebäuden und der angrenzenden Kirche St. Heribert soll ein öffentlicher Platz mit Gastronomie und Einzelhandel entstehen und so dieser rheinnahe Standort als urbaner Raum mit hoher Aufenthaltsqualität belebt werden, versprechen die Verantwortlichen abschließend.







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