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24. 05. 2012
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Wirtschaftskrise kommt an den Büromärkten an


14.04.2009 14:23 von:

Schlagwörter: Köln,Büro,Büromarkt,Büroflächen,Makler,Vermittlungsumsatz,Leerstand,Spitzenmiete

Mit gerade einmal 49.000 Quadratmeter vermittelter Bürofläche startete der Kölner Markt für Büroimmobilie im ersten Quartal des laufenden Jahres relativ zurückhaltend ins neue Jahr. Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise scheint sich nun auch auf die deutschen Büromärkte auszuwirken, vermuten die Experten des Frankfurter Immobilienberaters. In den acht wichtigsten Bürostandorten Deutschland ging das vermittelte Flächenvolumen um insgesamt 23 Prozent zurück. Köln liegt mit einem Rückgang von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum am unteren Rand der Standorte, hieß es dazu weiter. Die Flächenumsätze sind erwartungsgemäß spürbar gesunken, wofür auch die Verschiebung oder Absage von Großvermietungen verantwortlich ist, die sich bereits in Verhandlungen befanden", betont Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland. Die schwierigen Rahmenbedingungen machen es wahrscheinlich, dass auch im weiteren Verlauf kaum mit einer Trendwende zu rechnen sei. Viele Unternehmen stellen Investitionen zurück und mieten dabei auch weniger neue Büroflächen an, so die Vermutung Röslers.

Lediglich drei der acht untersuchten Standorte wiesen dabei steigende Flächenvolumina auf. Neben den kleineren Immobilienstandorten Essen und Leipzig hebt sich vor allem die Bürometropole Frankfurt am Main gegen den allgemeinen Trend ab. Hier sorgte allerdings ein einziger Deal für einen Ausbruch nach oben. Die Deutsche Bahn AG mietete im Berichtszeitraum eine größere Bürofläche an, insgesamt stieg damit das Quartalsergebnis um 29 Prozent auf 150.000 Quadratmeter an. Am deutlichsten fiel der Rückgang der Büroflächenvermittlungen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf aus. Mit gerade 54.000 Quadratmetern erreichte der Düsseldorfer Büromarkt nicht einmal die Hälfte der Umsätze aus dem Vorjahresquartal. Auch der bisherige Spitzenreiter unter den deutschen Büromärkten – die bayerische Landeshauptstadt München – musste mit 128.000 Quadratmetern Flächenumsatz einen regelrechten Einbruch der Vermittlungstätigkeit hinnehmen. Die Büromärkte in Köln und Hamburg gingen um jeweils 29 Prozent zurück. Berlin profitierte von zwei großflächigen Anmietungen der Öffentlichen Hand und konnte mit 77.000 Quadratmetern sein Vorjahresergebnis halten.

In Köln stabile Spitzenmieten

Bundesweit hatte die rückläufige Nachfrage auch Einfluss auf die Entwicklung der Spitzenmieten. Zwar ist der Büromarkt der Domstadt zusammen mit den Märkten Essen und Leipzig derzeit von diesem Phänomen noch nicht betroffen. Aber in den anderen Büromärkten sind die Preise im Spitzensegment bereits um durchschnittlich vier Prozent betroffen. "Eine weitere leichte Abnahme in den nächsten Monaten kann an einigen Standorten nicht ausgeschlossen werden. Dramatisch sinkende Mieten, wie im letzten Marktzyklus, sind aber, nicht zuletzt aufgrund der überschaubaren Neubautätigkeit, nicht zu erwarten", so der Geschäftsführer des Maklerhauses. Nur auf den ersten Blick erstaunlich wirkt die Tatsache, dass der Leerstand an allen acht untersuchten Standorten zusammengerechnet sogar weiter leicht zurückging. Er reduzierte sich binnen eines Jahres um zwei Prozent auf 8,1 Millionen Quadratmeter. In einigen Märkten stiegen die Leerstände allerdings wieder leicht an, hieß es dazu abschließend.







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