24. 05. 2012
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Bauland: Weniger Kauffälle, aber steigender Kaufwert
Die Gesamtfläche aller verkauften Baulandgrundstücke beläuft sich nach
Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) auf
rund 476.000 Quadratmeter, der Gesamtwert der veräußerten Grundstücken
lag bei 51 Millionen Euro. Dabei entwickelte sich der Grundstücksmarkt
in NRW äußerst differenziert. Während die Zahl der Kauffälle gegenüber
dem Vorquartal um 22,5 Prozent und damit um fast ein Viertel
zurückging, die Fläche gar um rund ein Drittel (33,3 Prozent), sank der
Gesamtwert nur um 22,7 Prozent. Grund dafür ist, dass der
durchschnittliche Kaufwert pro Quadratmeter um 14,67 Euro höher war als
im vierten Quartal 2007.
Auch gegenüber dem ersten Quartal ging die Zahl der Verkäufe zurück,
wenn auch mit 93 Fällen weniger (16 Prozent) etwas schwächer. Etwas
deutlicher wird das Minus bei der Gesamtfläche (Rückgang um 24,4
Prozent) sowie beim Gesamtwert der veräußerten Grundstücke (-22,7
Prozent). Auch bei diesem Vergleich lag der durchschnittliche Kaufpreis
um etwas mehr als zwei Prozent über dem Durchschnittswert aus dem
Vorjahresquartal. In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur von
den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldete Daten über durch
Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von 100 und mehr Quadratmetern
ein, wie das LDS abschließend bemerkte. Die Grundstücke müssen dabei in
den Baugebieten der Gemeinden liegen und als Bauland ausgewiesen sein.

























