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24. 05. 2012
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Flughafen KölnBonn und Bund erzielen Einigung über Grundstück


15.12.2008 23:00 von:


Wie die Flughafengesellschaft am heutigen Mittag bekannt gab, haben der Betreiber Flughafen Köln/Bonn GmbH und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nun den notariellen Kaufvertrag für das Betriebsgelände des Flughafens unterzeichnet. Das Areal wird damit in den Besitz der Flughafengesellschaft übergehen. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit aufgrund der komplexen Interessenlage der verschiedenen Flughafeneigner Unstimmigkeiten gegeben. Zuletzt hatte das Land einem Verkauf des Grundstücks an die gemeinsame Flughafengesellschaft nur unter der Bedingung zugestimmt, selbst die Mehrheit der Anteile übernehmen zu können. Der Bund hingegen hatte wiederholt den Verkauf des Grundstücks an bestimmte Bedingungen geknüpft. Die Frage des Kaufpreises scheint dabei ebenfalls zur Zufriedenheit aller gelöst. 100 Millionen Euro wird das rund 1000 Hektar große Areal in der Wahner Heide kosten. Damit sind gleichzeitig auch sämtliche Pachtforderungen des Bundes an die Flughafen GmbH abgegolten, hieß es in der Mitteilung. Über die Höhe der Pachtforderungen hatte es sogar eine gerichtliche Auseinandersetzung gegeben, die allerdings auf Antrag beider Streitparteien bereits ausgesetzt wurden.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Einigung erzielen konnten. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der Grundstückskauf und die Beendigung des Erbbaustreits von existentieller Bedeutung für unser Unternehmen sind“, zeigt sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Michael Garvens, erleichtert. Angaben des Flughafenchefs zufolge waren dies „die schwierigsten und komplexesten Verhandlungen in meiner beruflichen Laufbahn.“ Der Abschluss und die Grundstücksübertragung geben der Betreibergesellschaft, die sich weiterhin zu jeweils rund 31 Prozent in Besitz von Bund, Land NRW und Stadt Köln befinden (die restlichen Anteile entfallen auf andere Umlandgemeinden des Flughafens), nun Planungssicherheit über die bisherige Erbpachtregelung hinaus. Die wäre im Jahr 2020 ausgelaufen. Flughafenchef Garvens hofft nun auf weitere Investitionen im Umfeld seines Flughafens. Derzeit betreibt der Logistiker FedEx die größte Baustelle am Luftdrehkreuz. Ab 2010 soll hier das neue Luftfrachtzentrum in Betrieb gehen, alleine die baulichen Investitionen belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro.







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