Wetter

Webtipps:
Wo kann man sich am besten nach Immobilien in Liechtenstein informieren?


Immobilien Köln - hier online suchen und finden

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





24. 05. 2012
Seite drucken

Grundstücks- und Immobilienmärkte blieben 2008 weitgehend stabil


14.07.2009 13:50 von:

Schlagwörter: NRW,Köln,Grundstücksmarktbericht,2008,Köln,Grundstück,Wohneigentum,Gewerbeobjekt

Die nordrhein-westfälischen Grundstücks- und Immobilienmärkte blieben auch im vergangenen Jahr weitgehend stabil. Das ist das Fazit des am heutigen Dienstag veröffentlichten Grundstücksmarktberichts 2008 des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte. Die Region Köln bleibt dabei trotz weiterhin steigender Nachfrage bei den wichtigsten Kennziffern deutlich unterhalb des Preisniveaus im Großraum Düsseldorf. Hier ermittelten die Gutachter bei den Baulandgrundstücken in der Region der Landeshauptstadt einen Durchschnittskaufpreis in Höhe von 280 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu muten die durchschnittlichen Kaufpreise in Köln mit einem Mittelwert von 168 Euro pro Quadratmeter schon fast preisgünstig an. Selbst Umlandgemeinden wie die Region der Bergischen und Märkischen Städte liegt mit einem Durchschnittswert von 186 Euro pro Quadratmeter deutlich darüber. Diese Werte gelten allerdings nur für die mittleren Wohnlagen. Umgekehrt sieht es bei den guten Wohnlagen aus. Hier weist der Kölner Grundstücksmarkt mit einem ermittelten durchschnittlichen Kaufpreis von 780 Euro pro Quadratmeter den mit Abstand teuersten Wert auf. Auf Platz zwei folgt der Düsseldorfer Immobilienmarkt mit 630 und Aachen mit 440 Euro pro Quadratmeter.

Landesweit gingen die Kaufpreise für Wohneigentum im durchschnitt um zwei Prozent zurück. Das galt 2008 sowohl für Eigentumswohnungen wie auch für Eigenheime. Stabil blieben dagegen die Kaufpreise für Baugrundstücke, hieß es in dem Bericht weiter. Landesweit registrierten die örtlichen Gutachterausschüsse 123.920 Kauffälle, ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Ein Plus gab es bei den Eigenheimverkäufen und den land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Dem gegenüber mussten die Segmente Mehrfamilienhäuser (minus elf Prozent) und Büro-, Verwaltungs- und Geschäftshäuser im vergangenen Jahr deutliche Verluste hinnehmen. Bei den letztgenannten Gewerbeobjekten registrierten die Gutachter sogar einen Umsatzeinbruch von fast einem Drittel (minus 31 Prozent). Der Gesamtumsatz blieb mit 8,33 Milliarden Euro allerdings fast auf Vorjahresniveau.

Der Kölner Wohnungsmarkt lag zwar nur im Segment Baugrundstücke in guten Wohnlagen an der Spitze aller NRW-Kommunen. Aber eine Entwarnung lässt sich daraus nicht ableiten. Noch immer steigt die Zahl der Einwohner in der Domstadt. Gerade im Mietwohnungsbau gibt die gesunkene Zahl von Kauffällen im Segment Mehrfamilienhäuser zu denken. Und billig ist Wohneigentum auch in Köln nicht. So platziert sich der Wohnungsmarkt der rheinischen Millionenstadt im Segment Reihenhäuser/Doppelhaushälften mit einem Durchschnittswert von 290.000 Euro hinter der Region Düsseldorf (305.000 Euro) auf dem zweiten Rang. Reihenmittelhäuser waren in der Domstadt mit durchschnittlich 275.000 nur unwesentlich günstiger. Bei Bauland in mittleren Wohnlagen lag Köln mit 320 Euro pro Quadratmeter auf einem vierten, im Segment Gewerbe- und Industriegrundstücke mit bis zu 125 Euro pro Quadratmeter ebenfalls auf einem zweiten Rang. Für Eigentumswohnungen mussten die Kölner Immobilienbesitzer im Durchschnitt 2420 Euro pro Quadratmeter zahlen. Zusammen mit der Nachbarstadt Bonn lag Köln immerhin noch auf Rang sieben.

Den kompletten Grundstücksmarktbericht des Oberen Gutachterausschuss finden Sie im Internet unter: www.boris.nrw.de.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse