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24. 05. 2012
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Gürzenich-Quartier: Wettbewerb gestartet


18.02.2010 08:36 von:

Schlagwörter: Köln,Innenstadt,Gürzenich,Quartier,2010,Planungswettbewerb,Architektur,Gürzenich

Das Areal zwischen der Augustinerstraße, Martinstraße, Gürzenichstraße und Kleine Sandkaul soll umgestaltet werden. Die Projektentwicklungstochter der Kölner Kreissparkasse, die Pareto GmbH, und die ebenfalls in Köln ansässige Metropol-Immobiliengruppe, haben nun eine gemeinsame Entwicklungsgesellschaft gegründet. Beide Unternehmen sind nach Auskunft der Verantwortlichen gleichberechtigte Partner. Bis Ende März dieses Jahres haben die Initiatoren nun einen Planungswettbewerb ausgerufen und dazu acht Architekturbüros eingeladen. Eine Jury mit rund zehn Fachleuten soll anschließend über die eingereichten Ideen beraten. "Wir werden darauf achten, an dieser städtebaulich äußerst markanten Stelle zwischen Kölns bürgerlichem Repräsentationsbau Gürzenich aus dem 15. Jahrhundert und der berühmten romanischen Kirche St. Maria im Kapitol eine niveauvolle Neubebauung zu verwirklichen", so der Geschäftsführer der Pareto GmbH, Heinz-Jürgen Rodehüser.

In den zurückliegenden Wochen und Monaten hatte das Unternehmen der Kölner Kreissparkasse die verschiedenen Grundstücke von den vormaligen Besitzern zusammengekauft. Nun soll dieses Areal neu gestaltet werden. Bislang gibt es dort neben verschiedenen Einzelhandelsgeschäften auch eine kleine Passage. Allerdings gilt das drei- bis fünfgeschossige Ensemble in fußläufiger Entfernung zum Haltestellenbauwerk Heumarkt nicht gerade als städtebaulicher Blickfang. Das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete Betonensemble wirkt zwischen Gürzenich und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol fast wie ein Fremdkörper, zumal mit dem Projekt "Via Culturalis" architektonische Highlights der Domstadt miteinander verbunden werden sollen. "Die künftig hier entstehende Bebauung soll einen deutlichen architektonischen Akzent setzen zwischen der starken Präsenz des Hotels Intercontinental im Westen und der kleinteiligen Bebbaung der Martinstraße im Süden", hofft auch Guido Steinbach, Geschäftsführer der Metropol.

In der rund zehnköpfigen Jury sind neben Vertretern der vier großen Ratsfraktionen auch Baudezernent Bernd Streitberger sowie weitere Experten vertreten. Die Architekturbüros kommen unter anderem auch Köln, Darmstadt, Aachen, Berlin und München. Gefordert sind eine angemessene städteräumliche Einbindung, eine ebensolche Architektursprache, ein nachhaltiges Energiekonzept, allerdings auch eine maximale Grundstücksausnutzung, so die Verantwortlichen. Ein konkreter Zeitplan steht noch nicht fest. Zunächst wollen sich die Initiatoren um das notwendige Baurecht bemühen. Sie hoffen jedoch, noch in diesem Jahr mit der Realisierung dieses Projekt beginnen zu können. Nach Auskunft soll das Gebäude entwickelt und anschließend an einen Endinvestor veräußert werden, hieß es dazu abschließend.







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