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24. 05. 2012
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Kernbündnis schlägt Lösung für Rennbahngelände in Köln-Weidenpesch vor


12.06.2008 22:00 von:


Der Lösungsvorschlag damals: Ein Teil des weitläufigen Areals rund um die Rennbahn, der Grünzug zur Niehler Straße hin, sollte als Bauland vermarktet werden und die Erlöse aus dem Verkauf der baureifen Grundstücke sollten die Schulden abtragen. Ganze vier Jahre versuchte die Mehrheit im Kölner Stadtrat genau das zu verhindern. Eine Bebbauung des Parkplatzes und eines gegenüber der Scheibenstraße liegenden Grünzugs wurden angedacht, doch die kalkulierten Einnahmen hätten nicht ausgereicht. Nun haben Rot-Grün einen weiteren Vorschlag eingebracht. Die Stadt Köln kauft das gesamte Areal (54,5 Hektar) vom Rennverein. Der wird mit einem Schlag seine Schulden los und die Stadt kann das Gelände als „grüne Lunge“ erhalten.

Einziger Haken: Um den Ankauf wenigstens teilweise zu refinanzieren, soll ein Teil des ursprünglich zur Bebauung eingeplanten Grundstücks doch bebaut werden. Am Donnerstag kommender Woche soll der Stadtrat über den geplanten Deal beraten. Es wird damit gerechnet, dass der Ausschuss den Vorschlag von Rot-Grün mit Mehrheit beschließen wird. Sowohl vonseiten des Rennvereins als auch vonseiten der Koalitionspartner hege man große Erwartungen. Auch die Bürgerinitiative vor Ort sprach sich für diese Lösung aus. Einzig der Kaufpreis steht noch nicht fest. Die Kommunalpolitiker erhoffen sich bereits in der kommenden Ausschusssitzung ein entsprechendes Wertgutachten. Klar aber dürfte sein, dass der Kaufpreis eine Mischkalkulation beinhalten wird. So dürfte das Areals des Parkplatzes, auf dem Baurecht für eine Mischbebauung besteht, teurer sein als Parkland, das nicht bebaut werden darf. Außerdem wird der Rennverein zu jährlichen Pachtzahlungen verpflichtet, hieß es dazu abschließend. Experten gehen von einem Kaufpreis zwischen zehn und 15 Millionen Euro aus.







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