24. 05. 2012
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Köln-Roggendorf/Thenhoven: Aus Acker wird Wohngebiet
Auch im Stadtteil Roggendorf/Thenhoven wird gebaut. Wie die Stadtverwaltung am heutigen Montagmorgen bekannt gab, plant die zuständige Fachverwaltung auf dem Areal einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche die Errichtung eines neuen Wohngebietes. Hier sollen vor allem und in erster Linie Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen, hieß es dazu weiter. Auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung soll das neue Bauvorhaben am 19. Juli dieses Jahres, als Dienstag nächster Woche, den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort erläutert werden. Vorhabenträger und Bauherr der Maßnahme ist unter anderem die Wilma Wohnbau GmbH mit Sitz in Ratingen. Entstehen sollen bis zu 52 Wohneinheiten je nach Planungsalternative, hieß es dazu in der Ratsvorlage vom April dieses Jahres. Die Maßnahme ist eingebettet in die Planungen zur vierten Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP) für das Gebiet im Westen, Nordwesten und Norden der Stadt, der erst in der vergangenen Woche im Stadtentwicklungsausschuss beraten wurde.
In Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt beabsichtigt eine Bauträgergesellschaft, die Ackerflächen am nordwestlichen Rand des Ortsteils Roggendorf zu Bauland zu entwickeln. Das Plangebiet auf den Ackerflächen links und rechts des Straberger Wegs ist rund sieben Hektar groß. Es schließt an die bebauten Grundstücke Sinnersdorfer Straße 92 bis 158 an und hat eine Tiefe von etwa 140 bis 150 Metern. Die vierte Fortschreibung des Kölner Flächennutzungsplans weist das Plangebiet als Wohnbaufläche aus. Städtebauliches Ziel ist, auf dem Areal eine Bebauung mit Einfamilienhäusern in Form von Einzel- und Doppelhäusern und Hausgruppen zu realisieren, so die offizielle Ankündigung.
Bezirksbürgermeisterin Cornelie Wittsack-Junge wird die Begrüßung der Gäste an diesem Abend übernehmen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Der Infoabend findet statt in der Katholischen Grundschule Gutnickstraße, Hausnummer 37, in Roggendorf-Thenhoven. Ansprechpartner für weitere Rückfragen ist das städtische Planungsamt unter der Rufnummer: 0221 / 221 – 24909.

























